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Zion · 1936-07-01 · 3 (7.1936) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
8 (1936)
Issue
3 (7.1936)
Date
1936-07-01
Page
Seite 6 (sequence 8)
Language
German
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Rahmen stellen wird, innerlich auf das Engste verbunden sein werden mit den Ideen und Hoffnungen der jüdischen Gemeinschaft. Nicht um Lohn für sich zu empfangen, werden sie ihre Arbeit vollbringen, sondern als Diener und Helfer mitwirken an den Aufgaben des Volkes. Das Kfar Noar Dati wird errichtet werden aus Mitteln, die im Rahmen der Sammlungen der „Jüdischen Jugendhilfe" durch die Komitees für religiöse Jugendalija aufgebracht wurden, wozu Sonderbeihilfen der „Jüdischen Jugendhilfe" und der amerikanischen Frauenorganisation „Hadassa" kommen werden. Der zunächst für den ersten Abschnitt der Arbeiten benötigte Geldbetrag von etwa 8000 £, der die Aufnahme von 80 Kindern ermöglichen soll, steht zwar noch nicht vollkommen zur Verfügung, es ist aber zu hoffen, daß dieser Betrag bald erreicht sein wird. Inzwischen werden die Bauarbeiten für das Kfar begonnen werden. Eine zweite Erziehungs¬ und Ausbildungsstätte für Kinder im Alter von 12—17 Jahren wird jetzt ebenfalls in Angriff genommen. Für diese hat das Kuratorium des Waisenhauses in Dinslaken (Deutschland) einen Betrag von etwa 6000 £ bereitgestellt. In diesem Heim, das in dem Moschaw S'de Jaacob errichtet werden soll, werden neben ZögÜngen des Dinslakener Heims auch andere zur Jugendalija gemeldete Jugendliche ihre landwirtschaftliche Ausbildung erhalten. Diese Stätten des Lernens und der Arbeit werden größten Einfluß gewinnen auf die Gestaltung des religiösen Lebens im Lande. In wenigen Jahren kann man soweit sein, daß man alljährlich 100 oder mehr Menschen im Alter von 18 Jahren in den Prozeß des Aufbaus des Landes entläßt, die in ihrer inneren jüdischen Haltung gefestigt sind und die Landwirtschaft in allen ihren Zweigen kennen. Sie werden hineingehen in die bestehenden religiösen Kibbuzim und sie innerlich und äußerlich kräftigen, sie werden sich zusammenschließen zu neuen Kibbuzim, die bisher noch unerschlossenen Boden zu neuem Leben erwecken. Sie werden bereits bestehende Moschawim auffüllen und ihnen helfen, den Keren Kajemetboden, der ihnen zur Verfügung steht, voll auszunützen und wirtschaftlich und politisch widerstandsfähiger zu werden. Sie werden auch einen Arbeiterstamm abgeben, der neu ins Land kommenden Siedlern unserer jüdischen Einstellung helfen kann, neue Siedlungen zu schaffen. Die in den religiösen Schulen heranwachsende Jugend aber wird einen inneren Halt bekommen, da sie sieht, daß Tora und Aufbauwille bei einer stets wachsenden Schar von jugendlichen Menschen in Eins verschmolzen sind, sie wird wissen, daß auch sie Möglichkeiten der Arbeit im Lande findet, und daß kein Zwiespalt vorhanden ist zwischen der Heiligkeit des Buches und des Wortes und dem tagtäglichen Leben des Bauern und des Arbeiters in unserem Lande. Der Einfluß des religiösen Gedankens im Lande aber wird erstarken von Jahr zu Jahr, denn nur durch Beispiel und Leistung 6

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