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Zion · 1936-07-01 · 3 (7.1936) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
8 (1936)
Issue
3 (7.1936)
Date
1936-07-01
Page
Seite 7 (sequence 9)
Language
German
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kann Einfluß erworben werden, nicht durch Theoretisieren und durch Forderungen, auch wenn die Theorie noch so klar und die Forderung noch so gerecht ist. So entsteht aus der Not der jüdischen Jugend in Deutschland, die zur Jugendalija geführt hat, Segen für das mit der Tora verbundene Volk. Die Hilfe, die man der religiösen Jugend gibt, wird ihr Taten ermöglichen, die der Gesamtheit zugute kommen. Spät vielleicht ist die religiöse Judenheit zu der Erkenntnis gekommen, daß sie in Reih und Glied mitstehen muß auch auf dem Gebiet der Bearbeitung des mütterlichen Bodens von Erez Israel — aber es ist noch nicht zu spät. Der einen ländlichen Ausbildungsstätte, die das Kfar Noar Dati darstellen wird, müssen weitere folgen. Nicht nur die religiöse Jugend aus Deutschland hat Anspruch auf eine solche Bildungsstätte, Tausende von jungen Menschen in Polen und in anderen Ländern Osteuropas benötigen sie. Das Kfar Noar Dati darf nur ein Anfang sein, es soll das Beispiel geben, den Beweis liefern, daß so etwas möglich ist. Mögen die Toratreuen erkennen, v/as wirklich ihre Aufgabe ist, nicht nur das Alte zu übernehmen, sondern es auch weiterzugeben zum Fortwirken in der Zukunft, nicht nur das Gesetz zu üben, um vor sich selbst gerecht dazustehen, sondern dazu beizutragen, daß die kommende Generation fortsetzen kann, was die Vorangegangenen als Recht erkannt haben, der Jugend zu ermöglichen, ein Leben der Tora auf dem Boden, für den die Tora gegeben wurde, zu führen. Der Bestand der religiösen Jugendalija um Mitte 1936: a) landwirtschaftliche Ausbildung: Kibbuz Rodges bei Petach Tikwa.....61 Jgdl. Moschaw S'de Jaacob bei Haifa (ab 1.7.36) 30 „ Gärtnereien in Mifraz Haifa (ab 1. 7. 36) . 17 „ insgesamt in der Landwirtschaft 108 Jgdl. b) Sonderausbildungfür Mädchen Beth Zeirot Misrachi in Jerusalem, Ausbildung in Hauswirtschaft, Gartenbau und Hühnerzucht............... 45 c) Handwerker-Ausbildung: Eisengießerei Kremener in Haifa......26 Jgdl. Technikum in Haifa, Schlosserausbildung ■ 20 „_46 „ Gesamtzahl der religiösen Jugendalija am 1. 7. 36 199 Jgdl. Iii Vorbereitung zur Aufnahme Oktober 1936 bis März 1937: a) zur landwirtschaftlichen Ausbildung : Auffüllung der im Kibbuz Rodges nach 7

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