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Zion · 1936-06-01 · 1-2 (6.1936) · p. Seite 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
8 (1936)
Issue
1-2 (6.1936)
Date
1936-06-01
Page
Seite 17 (sequence 19)
Language
German
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der Konjunktur zunächst und am empfindlichsten die Arbeiter betroffen werden, so in der Gola von jedem Rückschlag, den wir erleben, die chaluzische Bewegung. Und wie in Erez Israel die Kräfte des Widerstandes und des Vorstoßens zum neuen Aufbau immer wieder aus den Kreisen des arbeitenden Jischuw kommen, so muß die chaluzische Bewegung der feste Kern und Vortrupp der gesamten Bewegung auch in der Gola sein. Biblische Eigennamen als Quelle jüdischer Kulturgeschichte und Bibelexgese. •jus D'p^n vrnpn ]ivb ws» umso (t .«3 matr ,mTy px .x) rnntrn mira Auf die Frage: Was ist ein Name? hat der größte englische Dichter Shakespeare geantwortet: What's in a name? that which we call a rose. By äny other name would smell as sweet. („Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften"). Romea und Julia, Akt 2, Sz. 2. Ein Eigenname hat für ihn keine innere Verbundenheit mit dem Ding an sich, ist bloß Zufallssache, und weiter nichts: „Name sei Schall und Rauch", sagt auch Goethe (Faust L). Im Gegensatz hierzu finden wir im Talmud einen Ausspruch: pK3 motr nv nw« uvn rnSyao im idS top niyS» h iok? nna nobh ]b *oo (a/t nma) motr nba nin» npn S» Rabbi Elosar sagte: Es heißt (Ps. 46, 9): Gehet hin und schauet die Werke Gottes, der Verwüstungen auf Erden gemacht hat, lies nicht „Schamoth"-Verwüstungen, sondern „Schemoth"-Namen. Vgl. hierzu «"tsnno der dazu bemerkt: n*m «int? n*m bv ovn nn« dwss 'n niSyBt? Aehnlich lautet das lateinische Sprichwort: „Nomen est omen". Ganz im Gegensatz zur neuen Zeit dachte man in den frühesten Zeiten der Menschheit, besonders im semitischen Orient, bezüglich der Namensfestsetzung. Im Altertum war die Namensgebung kein gedankenloser Akt wie heute. Mit Recht sagte deshalb ein großer deutscher Gelehrter: „Die Namen eines Volkes sind ein wichtiges Denkmal des Volksgeistes und der Volkssitte".1) — Wo immer eine Benennung zu erfolgen hatte, beim neugeborenen Kinde oder bei Kennzeichnung der kosmischen Wirklichkeiten, wurden Geschehen, Eigenart, Umstände, Sitten, Wirkungen, Affekte und Empfindungen näher beobachtet und bei der Abfassung der Namen verwertet. Der Name sollte nicht bloß Appellativbedeutung haben, oder ein einfaches Merkmal darstellen (wie etwa der Ausdruck ne>8) aram. DW/ . syr. nöP' arab. *v (d»x) assyr. sumu besagt). *) G. Fr. Oehler (v. Orelli) in Herzogs Realencyclopedic. Bd. X. S. 195. 2) Vgl. Gn. 11* uv \ib n»jm R. Mose ben Nachman polemisiert zwar gegen die offen 'Bin ,vgl. jedoch Jes 56s wo av neben v nur „Merkmal" bedeuten kann. 17

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