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Zion · 1936-06-01 · 1-2 (6.1936) · p. Seite 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
8 (1936)
Issue
1-2 (6.1936)
Date
1936-06-01
Page
Seite 16 (sequence 18)
Language
German
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Wirtschaft aus der gegenwärtigen Stagnation in Kürze zu einer neuen Blüte von dem Ausmaß zu führen, wie wir sie in den letzten Jahren erlebten, solange die palästinensische Regierung ihre Reserven nicht in den Dienst der Wiederbelebung steckt. Wir müssen einstweilen mit den neen Gegebenheiten rechnen: mit einer geringereriL Zahl von Zertifikaten und mit dem Umstand, daß die Einordnungeh neuer Ali ja nicht so leicht und reibungslos vor sich gehen wird wie in den letzten Jahren, so daß von jedem einzelnen Oleh eine sehr viel gründlichere Vorbereitung nötig ist, um unter den erschwerten Umständen den Anforderungen gewachsen zu sein. Die stürmische Entwicklung der letzten Jahre brachte eine gewisse Verwirrung in manche Begriffe, und jetzt, wo wir notgedrungen in ein langsameres Tempo einlenken müssen, ist es an der Zeit, wieder einmal klar und deutlich auszusprechen, was wir von unseren Menschen, die sich für Erez Israel vorbereiten, verlangen müssen. Niemals haben wir eine so kurze Hachschara, wie sie in den letzten Jahren üblich war, gutgeheißen. Auf Grund aller Erfahrung im Lande hat sich gezeigt, daß nur die Menschen imstande sind, dem Lande etwas zu geben, die eine gründliche berufliche Schulung besitzen und die jüdisch-kulturelle Voraussetzungen mitbringen, um sich schnell in das Leben des Landes und der Siedlungen hineinzufinden. Und gerade für uns sind diese Voraussetzungen doppelt lebensnotwendig. Unsere Alija kann nur zu geringem Teil in schon bestehende Siedlungen aufgenommen werden. Unsere Menschen müssen, wenn sie ins Land kommen, neue Siedlungspunkte schaffen. Nur auf Grund ihres beruflichen Könnens wird es gelingen, neue Meschakim zu errichten, nur auf Grund ihrer hebräischen und religiösen Fundierung werden sie in der Lage sein, die erstrebte Atmosphäre zu schaffen. Gewiß ist die Beschränkung der Alija ein Unglück für das jüdische Volk, gegen das sämtliche Kräfte mobilisiert werden müssen, gewiß ist es für den einzelnen Chaluz eine schwere physische und psychische Belastung, von Mal zu Mal auf sein Zertifikat vertröstet zu werden. Aber gerade in solchen Zeiten muß sich die Kraft der chaluzischen Bewegung erweisen. Wir müssen aus jeder Situation das Bestmögliche für den Aufbau Erez Israels herausholen. Hachschara ist kein zeitlicher Begriff, ist kein Dienst jähr, dessen Absolvierung eine Berechtigung auf ein Zertifikat gibt. Hachschara ist eine Zeit der ernsten Arbeit an sich selbst, eine Zeit der körperlichen und geistigen Umstellung, des beruflichen und geistigen Lernens. Je gründlicher und besser wir unsere Menschen vorbereiten können, um so mehr werden sie nach ihrer Alija dem Lande nützen. Die chaluzische Bewegung muß in dieser Zeit innerlich stark und geschlossen werden. Jeder einzelne Mensch, der nach Erez Israel geht, ist ein Faktor, ist eine Kraft, die Maximales zu leisten in der Lage bereit sein muß. Wie in Erez Israel von jeder Schwankung 16

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