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Zion · 1934-02-01 · 2-3 (2.1934) · p. Seite 26

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
6 (1934)
Issue
2-3 (2.1934)
Date
1934-02-01
Page
Seite 26 (sequence 16)
Language
German
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Seite 26 Z I Ö N Nr. 2*3 fiigung hat. Wenn man auf all die Vorzüge, Bequemlichkeiten und Anregungen, die eine „fertige" Moschawa bietet, verzichten muß. All dies wird schon im Laufe der Zeit anders werden. Die Hauptsache ist: Wir bauen eine neue Siedlung in Erez Jisrael und damit gleichzeitig einen neuen Kibbuz für unsere Chawerim. In zehn Jahren werden sich hier fruchttragende Pardeßim ausdehnen, werden Straßen sein, Autobusverbindungen, Häuser und Gärten, jüdisches Leben. Giwat Chajim ist gerade für unsere Bewegung ein wichtiger Punkt. Denn hier soll ein Irgun des Hapoel-Hamisrachi zur Ansiedlung auf KKL.- Boden kommen. Ein Teil der Chawerim des Irgun befindet sich bereits am Ort. Sie haben bisher die nötigen Arbeitskräfte für Giwat Chajim gestellt. So ist Giwat Chajim heute einer der wenigen Punkte im Land, wo die gesamte Arbeiterschaft aus Chawerim des HapoelHamisrachi besteht. Täglich wächst die Anzahl der benötigten Arbeiter, denn es werden ständig neue Pflanzungen angelegt. Die Pluga Giwat-Chajim erwartet die neue Alija. R. H. DIE HANDWERKERSCHULE DES „MISRACHI,, ZU TEL AWIW. Die Schule war bis jetzt an einen früheren Meister der Anstalt verpachtet. Dieser Vertrag hat zu bestehen aufgehört, und die neue Leitung, bestehend aus Vertretern des Merkas Olami, des Poel Misrachi, des Waad ha Kehilla sowie jüngst aus Deutschland eingewanderter Misrachikreise hat das Institut wieder übernommen, damit der Schulcharakter und das religiöse Milieu desselben aufs Neue zum unbedingten Ausdruck gebracht werden kann. Außerdem wird jetzt sofort die Einrichtung eines Internats ins Auge gefaßt, sodaß auch Eltern, die nicht hier wohnen, ihre Kinder zu uns schicken können. Um diese Frage jedoch vollkommen lösen zu können, müssen wir möglichst bald wissen, mit welcher Anzahl von Kindern wir rechnen können, und wann wir sie erwarten dürfen. Wir sind in der Lage, gleich nach Pessach oder evtl. etwas später einen neuen Lehrgang zu beginnen und zum Beginn des nächsten regulären Schuljahrs zu Tischri 5695 eine weitere Klasse einzurichten. Es wird sich also darum handeln, zum erstgenannten 'Termin etwa 10 Kinder (evtl. auch weniger) einzuschulen und im Herbst die Gesamtzahl auf bis zu 25 Schüler zu ergänzen; denn soviel Plätze stehen zur Verfügung, .wenn noch ein gewisser Rest für Kinder aus dem Lande reserviert bleiben soll. Diese Zahl ist nicht verbindlich. Die Ausbildung an der Anstalt erstreckt sich auf zwei Jahre, '.n denen die Schüler Schlosserei, Dreherei und Schmieden praktisch und theoretisch erlerne.i. Die praktische Ausbildung erfogt in der eigenen Werkstatt durch Instruktor und Vorarbeiter vormittags,, während die Kinder am Nachmittag Unterricht in Berufs- und Fachkunde sowie in allgemeinen und jüdischen Fächern erhalten. Für hebräischen Unterricht wird selbstverständlich auch Sorge getragen sein. Für Schüler, die es wollen, besteht die möglichkeit noch ein drittes Jahr zwecks spezieller Vervollkommung in der Anstalt zu bleiben. Arn Ende der ordentlichen und verlängerten Ausbil- - dung werden Prüfungen veranstaltet und Zeugnisse ausgegeben. Dipl. Ing. I. M e n d e 1 s o h Ii. Berlin: In der Berliner Misrachi-Frauengruppe sprach Frau Hermine Schlesinger über das Thema: „Jüdische Erziehung". — Die überzeugenden und inhaltsreichen Ausführungen der Referentin hätten ein größeres Publikum verdient. Breslau Die Misrachi-Frauengruppe in Breslau feierte ihr zehnjähriges Bestehen. Diese Gruppe hat seit jeher intensiv und erfolgreich für sämtliche Zweige der misrachis'tischen Arbeit Erfreuliches geleistet. Wir möchten es nicht unterlassen, auch in diesen Blättern der Misrachi-Frauengruppe zu ihrem zehnjährigen Jubiläum zu gratulieren und möchten ihr und uns wünschen, daß es ihr vergönnt sein möge, weiter so erfolgreich arbeiten zu können. In der Vortragsreihe, die die Misrachi-Ortsgruppe gemeinsam mit der Frauengruppe veranstaltete, hielt Herr Rabbiner Dr. Altmann, Berlin, ein Referat über das Thema: Der theologische Charakter Erez Jisraels als philosophisches Problem. Der Vortrag von Herrn Rabbiner Dr. Altmann war so klar und interessant aufgebaut, daß trotz der Schwierigkeit der vorgetragenen Probleme die Zuhörerschaft den Vortrag mit größter Spannung folgte. Die Vortragsreihe und also auch das Referat von Herrn Rabbiner Dr. Altmann wird in diesen Blättern gedruckt erscheinen. Die Jugendgruppe des Misrachi hatte zu einer großen Kundgebung eingeladen, bei der Chawer Dr. Erich Rosenblüth, Berlin, über den Weg dir religiös-chaluzischen Jugend sprach. Die Kund-

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