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Zion · 1933-02-01 · 2-3 (2.1933) · p. Seite 26

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
5 (1933)
Issue
2-3 (2.1933)
Date
1933-02-01
Page
Seite 26 (sequence 16)
Language
German
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Seite 26 Z I 0 N Nr. 2-3 dient. Kein Talmudstudierender wird fortan diesen „Schatz" jemals missen wollen. Ein herrliches piNrt msm. ^a»a c^any -py ]nbv ^p-is -naon 'na1? mSao npSno npsn 'B by ns» #pia am »t by uyb\ dh1?* /man»- nasin Anw p«S nnwn rnaaran Str "pann .a'aN-'rn Erez Israel ist das Land der Kinder und der Jugend. Sie sind die Garantie unserer Zukunft dort und überall. Für ihre Ertüchtigung wird dort viel gesorgt. Aber nicht nur in physischer, sondern auch in geistiger Hinsicht. Dem letzteren sollen die genannten Büchlein dienen. Und zwar: in religiöser Beziehung. In einem glänzenden, fließenden Hebräisch, wunderbar geordnet, mit psychologischem Verständnis, werden hier, die sonst trocken wirkenden halachischen Dinim, der Jugend zu Gemüte geführt, Bedeutung, Begründung und Verpflichtung der Gebote anziehend dargestellt. Die Wirkung kann nicht ausbleiben. Rabbi Bermann erwirbt sich mit diesen Darstellungen ein sehr großes Verdienst. Die religiös-gerichtete jüdische Welt wird ihm Dank wissen. (a<Ma>ot?n) o'apan ibd o'naan .D'awnn nnson oma« HNO i-ai '« o'apon ncof? wao ojn w\\stx\ omna .arvin nmpö riNXin ,a<3K-Sn .Nana Die historische Bedeutung der Makkabäerbücher fand in der letzten Zeit ganz besondere Anerkennung. Eine Rückübersetzung dieser ursprünglich hebräisch abgefaßten Werke ins Hebräische, war nur zu wünschen. Vor hundert Jahren etwa versuchte dies ein gewisser Israel Fränkel. Seine Arbeit wurde aber ein Torso. Jetzt hat es der bekannte Gelehrte und Hebräist, Prof. Abraham Kahane, Tel-Aviv, unternommen, die Makkabäerbücher den Hebräern zurückzugewinnen. Er hat eine vorzügliche, in klassischem hebräisch abgefaßte Uebersetzung fertiggestellt. Versah sie mit einer ausgezeichneten wissenschaftlichen Einleitung und einem erschöpfenden exegetischen Kommentar. Eine vollauf gelungene und verdienstvolle Leistung. Zu seinen Aeußerungen auf S. 25 in Bezug auf naian »kd (Sabbath 21a), mochte ich ihn auf meine Ausführungen in meinem Sniöw nnao S. 5—18 aufmerksam machen, woraus zu ersehen ist, daß naan »nö keinesfalls eine nicon bv r\bxv darstellt. Aus unseren Gruppen. Hamburg. Je ernster die Zeit, umso größer das Bedürfnis nach geistiger Anregung und Ablenkung. In richtiger Erkenntnis dieser geistigen Situation hat der Hamburger Misrachi eine Reihe von Kursen und Arbeitsgemeinschaften in den Mittelpunkt seiner diesjährigen Winterarbeit gestellt. Die Ortsgruppe hatte einen hebräischen Zeitungskurs und einen Tnach-Schiur, außerdem jeden Monat einen größeren Klubabend mit Referat. So hörten wir Benno Offenburg über seine Eindrücke in Erez, Dr. M. Salzberg hat einen Vortrag über Josef Roths „Hiob" und die Problematik der Hiobgestalt in der Bibel angemeldet. Den Mittelpunkt des misrachistischen Lebens hier aber bildeten die Vorträge von Dr. Oskar Wolfsberg, die von der Franz-Rosenzweig-Gedächtnis - Stiftung veranstaltet, dur(h besondere Freundlichkeit von deren Vorsitzenden^ Herrn Hermann Philipp, allen Misrachisten zugänglich gemacht wurden. Das Thema dieser Vorlesungen: Philosophisches in der Halachah, wurde in dem Sinne behandelt, daß die Philosophie als Fundament, innere Begründung der Halachah in Maimonides' Mischne-Thorah zu betrachten und als gelegentlicher Inhalt zu würdigen ist. Ausführlich wurde das Sefer ha-Madda, insbesondere zunächst die riilchotli Jessode H^athorah Perek für Perek gelesen und erläutert, (Meziuth Habore und Emmeth, Wahrheit und Wirklichkeit, ferner das Problem des Jichud Gottes, des weiteren Gottesliebe und Gottesfurcht). Zusammenhang dieser philosophischen Gedankenfolge mit bestimmten Mizwoth, Sonderstellung des Tp^N "t '33« Skizzierung der Prophetie, Psychologie und Physik beim Rambam, Betonung der besonderen Bedeutung von rpB»ma nvyo und naaio r>vya bei ihm, Ablehnung der Antropromorphismen, der bekannte Angriff des Rawed — „bessere und größere Geister haben an sie (die" Antropromorphismen) geglaubt" — wurde gestreift und zum Schluß dieses Kapitels die moderne Gestaltung der Metaphysik, die Definition des Absoluten gefunden in Rambams Feststellung, daß Wissen und Sein eines sind bei Gott. Soweit führte die erste Vorlesung. Die weiteren Ausführungen verweilten in größerer Ausführlichkeit bei Hilchoth Teschubah. Das Problem der Willensfreiheit und der göttlichen Allwissenheit durch den Begriff der Zeitlosigkeit Gottes, vor dem es keine Vergangenheit oder Zukunft gibt, verständlich gemacht. Die hohe Einschätzung der Baale Teschubah beim Rambam wurde mit dem modernen Empfinden in Einklang gebracht und das Lernen lischmoh als höchste Forderung nachgewiesen. Hier kam das Unsterblichkeitsproblem bei Maimonides, n»non n»nn und das Verhältnis von Erscheinungswelt und der Welt des Absoluten zur Darstellung. Den Abschluß bil-

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