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Zion · 1932-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1932) · p. Seite 50

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
4 (1932)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1932)
Date
1932-06-01
Page
Seite 50 (sequence 4)
Language
German
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Seite 50 Z I 0 N Nr. 6/7 höheren Schulen des Landes, der landwirtschaftlichen Kolonisation der religiösen Chaluzim aus Deutschland, der religiösen Jugendbewegung und der Injane Daih auf sich genommen. Noch sind wir von dem gesteckten Ziele weit entfernt. Dabei nähert sich das Etatsjahr seinem Ende! Eine Reihe grösserer Spenden haben eine gewisse Grundlege geschaffen. Nun muss unsere Tisch'a be-Aw-Aktion durch das Zusammenströmen vieler Spenden zu Gunsten des Palästina - Budgets der Unbhängigen Misrachi - Landesorganisation Deutschlands das Resultat sichern. Es muss gelingen, in allen Teilen Deutschlands 8.000 — 10.000 Mark zu sammeln. Wir appellieren an alle unsere Gesinnungsgenossen, an alle Freunde des religiösen Aufbauwerkes in Erez Israel, daran mitzuarbeiten, dass in Bälde nationale Freude an die Stelle nationaler Trauer treten kann. Gebt, spendet alle reichlich! Um Eurer Kinder willen, Euretwegen! Um der Zukunft des Judentums willen! Unsere blühenden Institutionen sollen erhalten bleiben und wachsen. Es ist unser Ehrgeiz, dass unsere Bemühungen ihre Existenz sichern sollen. Stellt Euch in den Dienst der Aufbringung der Mittel! Gebt und erwirkt Spenden! Zentrale des Zeire Misrachi Landeszentrale der in Deutschland. Unabhängigen Misrachi Keren Thora wa-Awoda in Deutschland. Landesorganisation Deutschlands. Scheich-Abrek. Von E. M. Noch liegen keine näheren Nachricnten über den Verlauf der Aktions-Comite-Sitzung vor, und es ist ungewiß, ob es dort noch gelungen ist, eine Lösung zu finden für ein Problem, das für den modernen religiösen Jischuw von erstrangiger Bedeutung ist: für die Zukunft der Siedlung Scheich Abrek. Scheich Abrek sollte der erste Stützpunkt des religiösen Jischuw werden, für den der Keren Hajessod die Mittel in ähnlicher Weise bereitstellen wollte wie für die zahlreichen Kwuzoth und Moschawe Owdim, die mehr oder weniger (in den meisten Fällen ausschließlich) in den Händen der Linken sind. Die langen Kämpfe, die der Ansiedlung vorausgegangen sind, sind noch gut in Erinnerung. Unwillkürlich denkt man an die Siedlung Kfar Güttin, wo schon im Jahre 1924 Misrachisten geschlossen Boden besetzen konnten. Es soll hier nicht untersucht werden, warum dort, auf einem der schwierigsten Punkte unseres Gebietes, auf diesem wasserlosen, isolierten Terrain, die Ansiedlung nicht gelungen ist. Nach jahrelangen, auf jeder Tagung wiederholt in die Oeffentlichkeit getragenen Anstrengungen gelang es schließlich, Scheich Abrek als den ersten Platz zu erhalten, wo der Hapöel Hamisrachi allein die Möglichkeit des Starts haben sollte. Sicherlich spät und nur ein schwacher Anfang. Denn ohne Zweifel hätte es der Bedeutung dieser Organisation entsprochen, daß man ihr schon früher und in ausreichenderem Maße Arbeitsmöglichkeiten eröffnet hätte. Auch über die Wahl dieses Bodens wäre manches zu sagen. Aber immerhin — der Punkt, an dem die Arbeit hätte einsetzen können, war da, und der Hapoel Hamisrachi warf sich mit Eifer auf die Arbeit.

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