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Zion · 1931-07-01 · Heft 7 (Juli 1931) · p. Seite 75

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Journal
Zion
Volume
3 (1931)
Issue
Heft 7 (Juli 1931)
Date
1931-07-01
Page
Seite 75 (sequence 13)
Language
German
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Z I Ö N Seite. 75 Ist dies Schicksal des Wahlaufrufs des -MerRas nicht einigermaßen blamabel? Die W'idah setzte eine politische Kommission ein, die Berichte ihrer Vertreter in die Executive der Zionistischen Organisation hören splite; Hier war auch die .Zurückziehung dieser Mitglieder m besprechen. Die Kommission hörte lediglich' 'einen Aktenvortrag Raw Berlins, Lazarus Barth kam nicht zu Wort. Debatte fand nicht statt. Am nächsten Tag brachte die JTA (aus wvLher Quelle?) aus Basel die Meldung* daß die1 W'idah) die Zurückziehung der Vertreter des Misrachi aus der Executive gutgeheißen habe; j . •' "*.■-. Der Misrachi hat seinen' „neuen" Merkas. Eß ist nicht der unsere. Wir und unsere Freunde werden im Bewußtsein der Verantwortung und getreu dem Programm „des Aufbaues der öffentlich-rechtlichgesicherten Heimstätte für das jüdische Volk iri Palästina mioom mvn z~y den Weg suchen, um unser Ziel zu erreichen: Lebensversicherungs - Abschlüsse durch H^h „Phönix^. Die Wirtschaftskrise, die schon so lange auf Deutschland und der Welt lastet, die das deutsche Judentum in seiher Existenz; Ik'droht, , hat dem Vers'icherungsgcdankeit unter den deutschen Juden kaum Abbruch getan. Gerade weil alles zu wanken scheint, alt angesehene Firmen zusammenbrechen, fest fundierte Vermögen dahinschwanden, jahrelang mit : Erfolg behauptete' Stellungen verloren gehen, will 'man wenigstens e i n c Sicherheit schaffen, eine Möglichkeit, sich und die . Seinen vor Not zu bewahren; beim Abschluß und bei der Aufrechterhaltung der Lebensversicherung wird daher in der Regel kein Opfer gescheut. Welche andere Art der Kapitalsbildung gibt es auch in einer Zeit fortschreitender Vermögenszerstörung? Welche aridere Möglichkeit, die Fa- •inilie beim Tod des. Ernährers vor Mangel-zu schützen? Die Mitgift, die Ausbilung der Kinder sicherzusklleh? Es gibt keine sicherere Kapitalanlage als die durch eine Lebensversicherung, keine auch, , die gerade auch in kritischster Situation so wirksam wird. In welchem Umfang man in jüdischen Kreisen diese Tatsache begriffen hat, ergibt skh aus einigen Zahlen, die von der Lebcnsversicherungs- Gcsellsehaft Phönix zur Verfügung gestallt werden, dürfte doch der Phönix mehr als andere Gesellschaften in der Lage sein, das Lcbrnsversicherungs-Geschäft im deutschen Juden'.um zu überblicken. Der P h ö n i x ist die Verlrngs^Gesctl chaft der bedeutendsten jüdischen Organisationen. Das Vertrauen, das er sich als Vertragspartner des Keren Kajemeth in zionistischen Kreisen und darüber hinaus erworben h it, führie z-iin Abschluß ähnlicher Verträge mit dem Reichsbund jüd. Frontsoldaten, dem jüd. Frauenbund, der Agadas Jisroel, dem Makkabi-Weltverband, der Zer.truiwoh!- fahrtsstelle der deutschen Juden und dein von ihr protegierten Verein „Familien-Schulz", dein Re'chsbund für Jüd. Siedlung in Deutschland, dem Welverband Schonirc Schabbos und a. m. Der Vertrag mit dem Keren Kajemeth insbesondere hat zu außerordentlichen Erfolgen geführt. Durch die Versicherungs-Abteilungen des K.K.L. wurden bisher Versicherungen in Höhe von engl. Pfund St. 8853197.— abgeschlossen; davon entfallen auf Deutschland RM 33 o4«J verteilt auf 3" 4^4 Lebensversicherungen. Die Entwicklung im ersten Halbjahr 1931 entsprach der der Vorjahre. Wenn man bedenkt, daß die Lebensveirsicherungs-Gesellschaffc Phönix mit einem Arbeitsgebiet, das Ii) europäische Und außefeiirdptliselw Länder. uhlfaßt, eirieiri Versicherurigsbestand voil rrieiir ais i,f. Milliarden Mark; eirieni Neuzügän# vori 375 Millionen Mark irri Jahre 1930 die zweitgrößte .private L/ebns veisicherungs-Gcsi. 11-:c!ja't des europäischen- Kontinents ist, kann irum sich ein Bild von der Bedeutung und Auswirkung Ue% Keren Kajemeth-Vertrages machen. Der große Erlö'g des ICeren Kajemeth-Veitraes beruht darauf, daß sowohl der K.K.L., ala aucii der Versicherungsnehmer durch, den. Abschluß eitler Versicherurig aiif .Gf.ünd des K;K:L:-Vcrtrages lirihuttelbaren Vorteil hat. Tier keren Kajemeth isi am Gesamtgeschält provisiönMiväßig interessiert»/Der Bejtrag^, deri er auf -Grund des Vertrages zugunsten seiner großen palästinensischen Aufgaben veiwende. 1 konnte, ist außerordentlich beträchtlich. — Der Versicherungsnehmer, der unter Berufung auf den K.K.L. eine Lebensversicherung abschließt» hat bei Einlösung der Versicherurig nur die, halbe Pplictlr|- gebühr; bei Ratenzahlung der PYltriie — urid diU dürfte heutzutage die Regel sein, nur die halben Zinszuschläge xu zahlen; bei Prämienzahlung in Monatsraten bedeutet das eine Prämicnersparnis von 3 Prozent jährlich. Wichtiger fast ist clic vorgesehne Prümienbcfryiung im Falle der Vo'linva'iditäl. der auf Grund des K1KI LI-Vertrages .Versichert«1 ist — wenn ihn schwerstes Unglück trifft — voil der Prämienzahlung befreit. Daß der Phönix jedem Freund des Palästina- Aufbaus die Möglichkeit gibt, zu ganz außerordentlich günstigen Vorzugstarifen eine Lebensversicherung unwiderruflich, zugunsten des Keren Kajemeth abzuschließen, gehört zu -den Vorteilen, die der K.KiL;-Verthig den Versicherungsnehnicrri biete". Diese sogenannte Legats-Aktion hat zu Ergebnissen geführt, die jeden Zionislen und jeden Palästina - Freund mit Stolz erfüllen dürfen. Legalsvcrsichcrungen über fast RM 500000.— sind in wenigen Monaten in Deutschland abgeschlossen worden, RM 500 000.—•, und wie wir sicher annehmen .dürfen, im Laufe der nächsten Monate wjit mehr, werden in absehbarer Zeit für den - Erwerb von Grund und Boden in Palästina als unveräußerliche. Eigentum des jüdischen Volkes zur Verfügung stehet] Der deutsche Misrachi hat ei für seine' Püicl t gehalten in einem Sonderabkommcn mit dem Phö n i x den Abmachungen zwischen fliesein und deei K.K.L. beizutreten und seine Mitglieder aufzufordern, im Interesse des Palästina-Aufbaus und im eigenen Interesse ihre Versicherungen über dii- Versicherungs-Abteilungdes K.K.L. beim Phönix abzuschließen. Der Phönix hat neben den Votteilen, die der K.K.L.-Vertrag bietet, unseren Freunden das Recht zugebilligt, Ziisatzvcrsieherimgen unter den vorteilhaften Bedingungen der K.K.L.-Legats-Aktion zugunsten des Keren ILimisrachi zu tätigen. Wir sind überzeugt davon, daß unsere engeren Gesinnungsgenossen von den Vorteilen, die dieser, Vertrag ihnen selbst, dem K.K.L., dem Keren

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