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Zion · 1932-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1932) · p. Seite 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
4 (1932)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1932)
Date
1932-01-01
Page
Seite 19 (sequence 21)
Language
German
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Nr. 1/2 Z I 0 N Seit* 19 Positivem vorhanden ist. Hier hat Samburski noch nicht ganz den „Ton" getroffen. Sehr gut begleitete und leitete er den Sprechchor vom Flügel aus. Der Sprechchor machte einen guten Eindruck, doch muß sich die Diktion noch sehr verbessern. Die Texte (Sally Lewin) genügten der Sache. Im Ganzen würde ich vorschlagen, die Individualrollen nicht von Mitgliedern des Sprechchors aufführen zu lassen. Die Wirkung wird größer, wenn dieser als geschlossenes Ganzes auf der Bühne steht. Zum Schluß ein Wort über den Nutzeffekt dieser Propaganda. Es leuchtet ein, daß er an jenem Abend nicht sehr groß war. Die meisten Anwesenden waren organisierte Zionisten. Es wäre daher zu wünschen, wenn man mit allen Mitteln versuchte, die Truppe vor andersgeartetem Publikum auftreten zu lassen. F. D. Palästinensische Notizen. Im Zusammenhang mit den Meldungen über die neue Mittelstands-Kolonisation auf KKL-Boden in Wadi Chawarith wird es unsere Leser interessieren, einige Ziffern über die Arbeit des Bodenfonds im Jahre 5691 zu erfahren. Investiert wurden 151,110 Pfd., davon mehr als 2/:t in Bodenkauf, für Amelioration wurden 21,273 Pfd. ausgegeben, für Aufforstung 8,617 Pfd. Als neuer Posten erscheint neben den Aufwendungen für Arbeiter-Häuser in den Kolonien die Ausgabe von fast 12,000 Pfd. für die Bearbeitung unbesiedelter Böden. Diese Belastung erwies sich leider als notwendig, damit durch Benutzung dieser Brachländereien die Rechtstitel qe wahrt bleiben. Die Neuerwerbungen des Jahres belaufen sich auf Q,910 Dunam, der größte Teil davon in Judäa und Schaaron, zumeist in der Nähe großer Kolonien. Diese Flächen sind für die Ansiedlung von Arbeitern bestimmt (Hilfswirtschaften). Es handelt sich fast durchweg um leichte und bewässerte Böden, die für Citrus- Pflanzungen geeignet sind. Der KKL. hofft, daß er trotz der Wirtschaftskrise in aller Welt auch in diesem Jahr, in dem er sein 30jähriges Jubiläum feiert, seine Bodenerwerbungen wird fortsetzen können. Wirtschaftlicher Informationsdienst. Palästiue & Agypt Lloyd in Jerusalem haben eine neue Abteilung unter dem Namen „wirtschaftlicher Informationsdienst" gegründet, die eine unabhängige Beratungsstelle für Kapitalisten sein soll, die nach Palästina übersiedeln, oder Geld in Palästina anlegen wollen. Experten aus den verschiedensten Gebieten wirtschaftlicher Betätigung, wie Landwirtschaft, Plantagenbau, Bauwesen, städtischer und ländlicher Immobilienbessitz, Industrie, Handel, Recht- und Geldwesen, werden diese Abteilung mit ausführlichem und neusten Tatsachenmaterial und Statistiken versehen. Die Abteilung will keine Ratschläge erteilen, sondern nur Auskünfte liefern, die unbeeinflußt von privaten Interessen und propagandistischen Gesichtspunkten ein gesundes Urteil in geschäftlicher Hinsicht ermöglichen und Kapitalisten vor vermeidbaren Fehlern bewahren. Dem Arbeitsausschuß des wirtschaftlichen Informationsdienstes gehören an: N. D. Kaplan, Vorsitzender, Anwalt, Chicago-Tel-Aviv, H. Margulies, 2. Vorsitzender, Anglo-Palestine Bank, Ltd., Jaffa, Dr. W. Senator, Jewish Agency for Palestine, Jerusalem, J. Shapirao, Palestine Electric Corporation, Tel-Aviv, S. Tolkowsky, Jaffa Fruit Company, Tel-Aviv. „Hahed" (Mo latsschrift für den religiös-na'ionah n G-Janken, erscheint in Jerusalem). In erweit.rier Form uüi einem umt.ing.e chen liierarischer. Tei; beginnt die Monatsschrift ..Hahed" ihr 7. Erscheinungsjahr. Aus kleinen Anfängen entwickelte sie >ich mit den Jahren zu einer wertvollen Monatsschiilt. Ihre Mitarbeiter haben sich die Aufgabe gestellt, das religiös-nationale Judentum für den Aufbau Erez-Israels und die Mitarbeit an der zionistischen Bewegung zu gewinnen. Sie weisen eindeutig und klar nach, daß es für das orthodoxe Judentum verboten sei. ab*eit> im Schmollwinkel zu stehen, es müs-e vielmehr mit dem ganzen Volk für unsere nationalen Ideale kämpfen. Andererseits stärkt der ..Hah.'d"- die Front der gese;zestreuen Judenlnil. indem er für den inneren Frieden eintritt und das nichtreligiöse Judentum anregt, sich mit den religiös-faditioneren .Werten auseinanderzusetzen. In An'ehnung an Raw Reines s. -\.. weist er nach, daß Jude sein Voraussetzung für den Zionisten ist. Dabei wahrt die Zeitschrift s'.e;s Mittelstandssiedlung in Wadi Chawarith! Der Beginn der neuen Kolonisation wurde ermöglicht durch den Keren Kajemeth Lejisrael, der 2 500 Dunam zur Verfügung gestellt hat. Deshalb helfe jeder mit bei der Purim-Aktion des KKL!

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