Zion
- Journal
- Zion
- Volume
- 1 (1929)
- Issue
- 5 (5.1929)
- Date
- 1929-05-01
- Page
- Seite 56 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3133276-3139346-3139351--0080-3139558- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Zabrze 1× ep/1048183
OCR text
Seite 56 z:i b N Nr. 6 besondere aus denen, die sich um das Wiener Büro gruppieren, die Scharfmacher besonders zu Worte. Ob die Kreise, die innerhalb der Agudas Jisroel auf eine Befriedung und auf eine Verständigung hinarbeiten, erfolgreicher sind, als früher, muRS abgewartet werden. Die Gesinnung und der Ton, der in den letzten Monaten die Presse der Agudas Jisroel wieder beherrscht, lassen allerdings kaum hoffen, dass der Wille zu gemeinsamer Arbeit für Zwecke von Thora und Erez-Israel den Sieg davontragen wird über die Wahrung enger Parteiinteressen. Oder sollten sich auch in der Agudas Jisroel Menschen finden, die ergriffen sind von dem Grossen, das in Erez- Israel sich vollzieht? Von dem Idealismus der Siedler, die ihr Alles einsetzten um der jüdischen Sache willen? Und die den Drang fühlen bei der Errichtung der jüdischen Heimstätte auch etwas anderes zu bauen als Trennungsmauern? * * * Der „Israelit" befasst sich in Nr. 19 mit dem Streit, der sich um die Schule in Sichron Jaakob entsponnen hat. Er nimmt dieses Ereignis zum Anlass, den Bankrott der misrachistischen Schulpolitik zu erklären und meint, dass es die Misrachisten in die Reihen der dem Zionismus feindlich gegenüberstehenden Orthodoxie hinüberbringen wird, „wo sich innerlich Geeinte und Gleichgestimmte zur jüdischen Arbeit die Bruderhand reichen können". Auch wir bedauern den Fall „Sichron Jaakob" ausserordentlich, diesen einen Fall gegenüber 60 Fällen in denen die Zusammenarbeit mit dem allgemeinen zionistischen Erziehungswesen uns beispiellose Erfolge auf dem Gebiete religiöser Erziehung innerhalb der zionistischen Aufbauarbeit ermöglichte. Dieser beklagenswerte Vorfall, dessen Ernst wir erkennen, kann sich in einer das ganze Volk repräsentierenden Organisation ereignen, ohne dass daraus im geringsten die Nutzlosigkeit unserer Arbeit gezeigt wird. Gerade solche Vorfälle weisen uns erneut auf die Notwendigkeit der Stärkung unserer Partei im Rahmen der Zionistischen Organisation hin. Wir kämpfen weiter für die Einheit des jüdischen Volkes und für Durchsetzung unserer religiösen und kulturellen Bestrebungen, allerdings nicht mit den Mitteln, die Anhänger des Austrittsgedankens etwa in Warschau dem misrachistischen Gemeindevorsitzenden gegenüber anwenden, denn rohe Gewalt ist im Judentum niemals von überzeugender Durchschlagskraft gewesen. Auch Verdrehung der Tatsachen und Versuche die positiven Leistungen der Andersdenkenden herabzusetzen oder totzuschweigen, wie sie beim Kampf des „Israelit" und seiner Freunde uns gegenüber angewandt werden, entsprechen nicht unserer geistigen Haltung. Wir werdjen auf dem Kongress mit offenem Visier um urfBere Schulautouomie und um die Frage „Sichron Jaakob" kämpfen und haben zu unseren zionistischen Freunden nach wie vor das Vertrauen, dass sie unsere gerechten Forderungen anerkennen werden. Die innere Einheit und Gleichgestimmtheit zwischen uns und der nichtzionistischen Orthodoxie ist so lange nicht grösser, denn diejenige zwischen uns und den allgemeinen Zionistfn, als erstere nicht ihren ablehnenden Standpunkt dem.Klall Jisrael gegenüber aufgibt und die Verpflichtung des Juden auf national-religiöse Denkweise anerkennt. .iDJD rh ina »bi ,Ka»py »ai nroSn ino rmy1? hdd pa )unu pVi »Di' x'b Ttnvi p Dto /jiann nna nnow 'an «SiS»n dv wtnv <in»n pma *,7b nva "nSo mSax nsp .nna» nsp pro: niaaSi »«nv na pya» .(«"» t)yo H"bp bbz "dtk "n„ ibdö) pyotr '*n «SiS'n jn n« nett 'aew un» naya X'b ot»a nrapa d'dSnS d'b«3ni ,pna neaa ir« map by »am» na .riTn Jinn n« inb \by np^ßHi n'?N nap by SSennSi ntantrnS nvn im«a ia^ cStnn' 'a»i» nnaiyn wvyn nnn iobym ijwnn' nnai ,pmn \\yav .(piS .a .x vy -pi?a /Strts» p« mS) .nutn npSna am rvby '3a »nwn :'«nv p pyatr dwq vick '3K — an HNO ok ,ono »:ai «ax — an c|Vn dk ,a»tsj?io (rro naio) .an 'aai ':« — nn n'atr ok /tano 'aai Zur Frage der jüdischen Kultur. Von Rabb. Dr. Victor, Hindenburg O/S. ' Die Kulturfrage als Problem des Zionismus ist verhältnismassig jüngeren Datums. Sie setzt eine Reflexion über die jüdische Kultur voraus; ein Streben nach neuen Ausdrucksformen in einer Zeit, in der das jüdische Gefühl in einem Teile, der Judenheit erstorben ist. Kaufe den Schekel, den Stimmzettel für: 5sr\w muvB bvmru$b?&c,t»