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Zion · 1929-03-01 · 3 (3.1929) · p. Seite 39

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
1 (1929)
Issue
3 (3.1929)
Date
1929-03-01
Page
Seite 39 (sequence 17)
Language
German
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ttr. S 2 i 0 N Seite 39 allen grösseren jüdischen Gemeinden Propaganda- Komitcs zar Aufbringung von Geldern für die Central-Jeschiwah in Jerusalem bilden. S. G. Nächstehender Aufruf wurde von Raw Kook für die Central-Jeschiwah in Jerusalem veröffentlicht: rra! 5*ntcp rvn irn« ibtrw psn minn m?3>b rmynn nrna .oW.Ta ntt'npn "rvaSiyn rrmen ■nni'^,, hmaa p«ö praoi «-m ^SdSd 3^a3 -n*BS ji30 nSnT3 "n'oSijfn rv?3nan na^n,,. ,rnayai n-nnn pp ivaanS nr^;iS trn nwr ,nSi3 nttrnpn lanaiKi vn «np*p« b&> va«n nrjab e)nn»nS ,rrTm rvnax Sa .nSia nsiKi nsin nixcKnm .nTi« aS niaianna „in mpn ^Syao nSxna Irvnan Sa paii fra vamai oyn *m ..vinn Saa .nvmnonn baa .«npn mSnp T:nc*S:a 4«mb^» Sdsi ibj?3 bsa .nvossn va '«33 nnanni nm:«n nbiun wivrb nSxn-mty »paa .SM-itr"» w b*rw py:» na^S 3J^3 ^vö-mSj ppctpen ,n«rn!n5i>np"^"vS innm .3x0:1 nSmb man-oi onp nnK~nj?si^nD* »3 *3uy!p".T5?3 minn r3^a nx ib'xn oya mrna iman 'n nxa crabiy n3*aS crvvn ♦obfm |vx in a ,wbi;D nbnn wnp tenipo D33130 nynjn p"!p jnsn pn^ orrn« Die jüdische Schule Rykestraße in Berlin. Am Donnerstag, den 7. März, fand die feierliche Uebergabe der Schule Rykestrasse, die bisher vom Schulverein geführt wurde, auf die Jüdische Gemeinde?u Berlin statt. Im Mittelpunkt der Feier, die eingerahmt war von dem Chorgesang der Kinder, stand die Rede der Leiterin, Fräulein Schiratzki, die den Kindern die Bedeutsamkeit der Uebernabme der Schule durch die Jüdische Gemeinde zum Bewussstein brachte, die damit aus den Händen einer kleinen Scbulgemeinde in die der Gesamtheit der Berliner Judenschaft übergeht. Sie wünschte, dass die Schule ein grünender, lebensvoller Zweig an dem grossen Baume der Berliner Judenschaft sein und bleiben möge. Die anderen Redner sprachen über die bisher geleistete Arbeit des Schulvereins, sowie über das Programm, das für die Zukunft die Grundlage der Schale sein wird. — Herr Wolfermann gab eine Geschichte der bisherigen Entwicklung der Schule unter der Leitung des Schulvereins. — Herr Rechtsanwalt Dr. K oll enscher sprach im Auftrage des Gemeindevorst aodes dem Schulverein seinen Dank für die bisher geleistete Arbeit ans. Dr. Kollenscher hob hervor: die Gemeinde sehe in dem ^Schulverein den Wegbereiter für dieses Werk. Die'Achtung und d-r Dank, den die Gemeinde ihrem Vorgänger schulde, verlange es schon allein, dass die Schule in dem bisherigen Sinne weitergeführt werde, doch müsse ausserdem verlangt werden, dass der traditionelle Geist in der Schule so eindeutig und so klar in Erscheinung trete, dass vor allem auch den Mitgliedern konservativer Richtung innerhalb der Ge meinde die Möglichkeit gegeben sei, die Erziehung ihrer Kimirr dieser Schule freudig anzuvertrauen. Zum So'üliii.s sprach Herr Dr Steinerc als Mitglied d .-. Ellern*.eirates. Er Dahm \. a. ebenfalls Stel'nng , A*m Erziehun^sprogramm ier Schuir. Den b.r.n cV Schule sehe er darin, hier Erzieher jüdische Kindern gegenüberständen,; ie eiwus von der West künde des jüdischen Kindes verstünden, die auch das erahnen, was unausgesprochen in der Seele des jüdischen Kindes läge. Gebore doch diese Lehrerschaft zu denjenigen, die man heute als den „Kreis um das jüdische Kind* bezeichnen müsse. Die Lehrer, die hier wirken, sind sich ihrer Verantwortung gegenüber der Seele des jüdischen Volkes bewusst, wenn sie an der Seele der ihnen anvertrauten jüdischen Kinder formen. Daher ist an dieser Schule auch die iaDe;: Einheit des jüdischen Erziehungsideals gewahrt. D;r; Schule soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern eir Stätte werden, an der Lehrer und Schüler in ge _ei: samer Arbeit die Tradition unseres Volkes wieder lebendig machen, sie alle sollen sich als Glieder der grossen Kette fühlen, die vom Barge Sinai hinabreicht bis in unsere Gegenwart. So Wird die Sehule ein rrrn »»paaS njn n»a werden, in dem die Erziehungsmaxime des -py ]nhv das geltende Prinzip sein sollen. Es ist überaus erfreulich zu sehen, wie Gemeinde und Elternschaft dieser neuen Gemeindeschule durch den Mund ihrer volksparteilichen und misrachistischen Vertreter, ein Programm entwickeln, das in seiner Eindeutigkeit und positiven Einstellung allen zu stellenden Anforderungen Rechnung trägt. Die gelegentlich der Schulübergabe gehörten Worte führen am besten die von gewisser „konservativer" Seite geäusserten Anschuldigungen gegen die volksparteiliche Gemeindevertretung ad absurdum. Eine in diesem Geiste geführte Schule wird segensreich für den ganzen Bezirk, in dem ihr Wirkungsbereich liegt, arbeiten können, besser als

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