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Zion · 1929-03-01 · 3 (3.1929) · p. Seite 40

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zion
Volume
1 (1929)
Issue
3 (3.1929)
Date
1929-03-01
Page
Seite 40 (sequence 18)
Language
German
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Seite 40 ZION Nr. 3 eine mit noch so gutem Willen eingerichtete Privatanstalt, der die Autorität und wirtschaftliche Kraft, die hinter der Einheitsgemeinde steht, immer, auch wenn sie subventioniert wird, fehlen muss. Unsere Forderung aber muss es sein, eine starke Vertretung im Schulkuratorium zu erhalten, damit wir auch für die Vergrösserung des religiös-nationalen Einflusses in der Lehrerschaft und für Anerkennung und Durchsetzung unserer auf Erziehung der Jugend ganz im Geiste unserer Ueberlieferung gerichteten Bestrebungen mit Sicherheit rechnen können. Studenten, die im kommenden Semester in Heidelberg studieren wollen und an der zu errichtenden Mensa Interesse haben, werden gebeten, sich bei der Geschäftsstelle des oben genannten Vereins, Hamburg I, Dornbusch 4, zu melden. Aussprüche der Weisen über Volk und Land. i»V inon« iB3i. Rabbi Meir sagte: „Für jeden, der in h*~\w p» wohnt, sühnt das Land. Denn so heisst es: dem Volk das darin wohnt, ist jede Schuld vergeben." Ebenso sagte Rabbi Meir: „Wer in p« S*nts»» wohnt, des Morgens und Abends das i?db> liest nnd die heilige Sprache dort spricht, hat Anteil an der künftigen Weit.;' Die Entwicklung der Stadt Haifa. S. Rebeleky schreibt in „The New Palestme" über das Anwachsen der Bevölkerung von Haifa. Im Zusammenhang mit den Hafenbauten ist die Statistik besonders interessant nnd aktuell. Das Anwachsen der jüdischen Einwohnerschaft geht aus folgenden Zahlen hervor. Einw. Zahl davon Juden Prozentsatz von Juden 1892 1897 1913 1922 19'6 7260 12000 2C000 24500 35000 450 1600 3000 6500 16000 6% 13% 15% 27 % 46 o/0 Rabbi Jochanan sagte: „Weshalb verdiente OjQri es, König zu weiden? — Weil er in Erez-Israel eine grosse Stadt mehr entstehen Hess". So haben wir auch gelernt: Einst sass ich im Lehrhause in Jerusalem vor den Weisen und fragte sie: „Warum haben alle Könige, die sich selbst gekrönt haben, den Thron nicht ihren Kindern vererben können, bis Omri kam, und man drei Königen von seinen Nachkommen den Thron überliess?" — Da sagten sie mir: „Wir haben es nie gehört." — Da sagte ich ihnen: „Weil er eine Stadt in Erez-Israel errichtete." Mensa academica in Heidelberg. Der Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser 6. V. in Hamburg beabsichtigt, eine Mensa academica für jüdische Studenten in Heidelberg zu errichten. Die „Jüdische Welt', Wien misrachistisches Wochenblatt erscheint im Umfange von 8 Folioseiten wöchentlich. Wer über die Geschehnisse in der misrachistischen Bewegung, im Zionismus und in der ganzen jüdischen Welt eingehend informiert sein will, versäume nicht.die „Jüdische Welt",Wien, zu abonnieren. Abonnementspreis: Mk. 10.— pro Jahr „Die Jüdische Will", Wien II, Heinestr. 16 Misrachisten! Betemg„t„??Päsd!ramm,er an der Purim-Aktion des K. K. L. Verantwortlich für die Redaktion: Alexander Adler, Berlin N 24, Monbijouplatz 10. Druck: Itzkowski & Co., Berlin N 24, Auguststr. 69.

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