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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1869-01-01 · Heft 1 · page 79

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1869
Issue
Heft 1
Date
1869-01-01
Page
– (sequence 79)
Language
German
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79 diesem Amendemenl befindet, folgendermaßen: „Ich will die Vergangenheit friedlich abschließen, ich will die Gegenwart reichlich sicher stellen, aber ich will die Zukunft nicht compromittiren. Den Abschluß der Vergangenheit finde ich in der unumwundenen Anerkennung der Reorganisation . . . und indem ich die Reorganisation anerkenne, will ich, daß dieselbe die Grundlage unserer Bewilligungen für alle Zeiten abgeben soll. . . . Wenn wir jetzt die Reorganisation, wie sie geschaffen ist, als gesetzliche Grundlage anerkennen, so ist einem Conflict für die Zukunft vorgebeugt. ... Ich meine, das Volk will in der Militairfrage nicht mehr das Unterscheidungsmerkmal zwischen liberal und conservativ. bestehen lassen. Es darf die Militairfrage nicht mehr das Stichwort bei der nächsten Wahl sein." Als aus dieser mit so vielem Nachdruck hervorgehobenen Anerkennung der Reorganisation der Abgeordnete Duncker Anlaß nahm, Lasker einer politischen Umwandlung zu zeihen, die doch wenigstens offenkundig vor allem Volke hätte geschehen sollen, und daß diese Anerkennung der Reorganisation bei Berathung des Militäretats für das Jahr 1867 im preußischen Abgeorduetenhause am Orte gewesen wäre, erklärt derselbe, daß er bei Berathung des Judemnitätsgesetzes und über die Bewilligung des Militair-Etats pro 1867 das Argument wiederholt geltend gemacht habe, daß die Frage über die Reorganisation und über die künftige Kriegsverfassung von den Geschäften des preußischen Landtages ausscheide und auf das deutsche Parlament übergehe, und daß dies für ihn die Basis sei, weshalb er nicht am Land tage und von unrichtiger Stelle einen dort unnöthigen Streit erheben wollte. Was den Vorwurf der Wandlung betreffe, so begründe er dieselbe ja in offenster und freimüthigster Art, indem er die Tribüne besteige und seine Ansichten auseinandersetze. Er schließt: „Bereits im Juni v. I. habe ich vor meinen Wählern den Ausspruch gethan: Wenn ich mich überzeugen würde, daß die Reorganisation wohlthätig für das Land gewirkt

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