Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 264)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3138070-3138075-3138076--0829-3138919- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
268 nicht bei der Hand zu haben, um darauf hinweisen zu können; der Leser wird in dem III. Bande dieses sehr interessanten Buches, welches Aegypten behandelt, alles ausführlich über die Synagogen finden. 11) Unter Tapedi sind hier vielleicht die niederen Sopha des Orients zu verstehen. 12) Obadjah versteht unter dem Volke des Priester Johann die Abessynier, wie dies früher in vielen Schriftstellern irrthümlich festgehalten wurde; weiter wo Obadjah die christlichen Seelen Jerusalems aufzählt, sieht man deutlich, daß er sie die Chubisi nennt. Das neueste und genaueste über dieses Voll findet man in der Revue de 1’Orient, Mai 1862 von Pauthier nach Chinesischen Quellen; es ist nicht von bedeutendem Interesse für die jüdischen Leser, weswegen ich mich blos mit der Hinweisung begnüge. 13) Diese Fabel wird auch von Jben-Esra mitgetheilt. 14) Jetzt sind blos an 30 Familien von ihnen vorhanden, - und wohnen blos in Nablus. Vergl. II. Band, nach Jerusalem, von Dr. L. A. Frankl. 15) Nicht nach astronomischer Berechnung wie die Rabbaniten. 16) Nach dem Wortlaut der Bibel rötpn mnöD. 17) Dies sind wahrscheinlich diejenigen, die H. Munk im Jahre 1841 (vgl. Jost's Annalen) aus Cairo mitgebracht, und sich jetzt in der kaiserl. Biblioth. in Paris befinden. 18) Vielleicht el-Hamara; die Leseart des Manuskripts ist zweifelhaft. 19) Diese Stelle ist nicht ganz klar im Hebräischen; man kann nicht wissen, ob der König mitgeht, wo dann 2P, zu lesen wäre. 20) Diese Stelle wird heute noch daselbst gezeigt und ein immerwährendes Licht wird da unterhalten. 21) Es ist interessant, daß Obadjah diese Inschrift noch gesehen hat; heute ist sie nicht mehr vorhanden. Sie soll von den Flammen verzehrt worden sein, als die Synagoge vor mehreren Jahren abbrannte; so erzählen es die dortigen Juden. Die arabischen Geschichtsschreiber, Abdallatif und Makrizi sagen, daß die Inschrift auf die Erbauung 45 Jahre vor der Zerstörung des Tem-