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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1862-01-01 · Heft 1 · page 252

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1862
Issue
Heft 1
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 252)
Language
German
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256 als ein Jahrhundert sollen sie gegen die Johayniter28) schreckliche Kriege geführt-haben; leider waren diese übermächtig und Ephraim wurde geschlagen. Jene drangen in ihre Länder, richteten Verheerungen an, und beinahe wäre das Andenken Israels in jenen Orten verschwunden, denn über die Übriggebliebenen wurde ein solch strenges Religionsedikt verhängt, wie Antiochus es Zur Zeit der Hasmonäer gethan. Doch hatte Gott Erbarmen, es kamen in Indien andere Könige, die nicht so hartherzig wie die früheren waren, an die Reihe, und man sagt nun, daß nun ihre alte Würde fast wieder hergestellt sei, sie sollen wieder zahlreich sein und zahlen zwar noch Tribut den Johannitern, aber sie sind denselben nicht ganz unter - worfen. Vor vier Jahren sollen sie mit ihren Nachbarn wieder Krieg geführt haben, wo sie ihre Feinde plünderten und viele Gefangene von ihnen machten; die Feinde haben ebenfalls mehrere Personen von ihnen gefangen genommen und sie als Sklaven verkauft , einige von ihnen wurden nach Cairo gebracht und von den dortigen Juden ausgelöst. Ich habe zwei von ihnen in Cairo gesehen, die schwarz (Phalaschas?) waren, aber nicht so sehr wie die Neger; man konnte nicht deutlich aus ihnen ersehen, ob sie den Karaeren oder den Rabbaniten angehören. In einigen Stücken scheinen sie sich an der Karaerlehre zu halten, indem sie sagen, daß in ihren Häusern am Sabbath kein Feuer sich findet, und im übügen scheinen sie den Rabbanismus zu beobachten. Man sagt, daß der Pfeffer und andere Gewürze, die' die Neger verkaufen, zumeist aus ihrem Lande kommen. Folgendes ist hier allbekannt. Die Araber, die aus Aegypten nach Mekka pilgern gehen, kommen durch eine große und schreckliche Wüste, und sind wenigstens eine Caravane von 10,000 Kameelen; manchmal werden sie in dieser Wüste von einem riesigen Volke, wovon Einer tausend Araber verjagen kann. überfallen, dieses Volk, von ihnen el-Arabes genannt, das heißt die Söhne des Allmächtigen, weil sie in ihren Schlachten immer den Allmächtigen Gott anrufen; die Araber behaupten, daß jeder von diesen Leuten eine. Kameelslast mit einer Hand zu tragen im Stande ist, und mit der andern hält er die Lanze, womit ex

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