Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 245)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Hebron 1× ep/1047559
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249 halb der Mauer der Höhle kann Niemand kommen; ich habe bei diesem kleinen Fenster mein Gebet verrichtet. Auf der Spitze eines gegenüberliegendenBergesbefindet sich eine große Höhlewelche man für das Grab JsaiK, des Vaters-Davids , ausgiebt-; auch dahin gingen wir noch' an demselben Tage beten. Auf dem Wege zwischen dem Grabe Jsai's und der Patriarchenhöhle ist ein Brunnen, den die Araber den Brunnen Jsaacs nennen , und er wird alsdem Patriarchen Jsaac gehörig ausgegeben. Nahe an Hebron zwischen Felsenblöcken ist ein Bad von frischem Wasser, welches als das der Sarah bezeichnet wird. Hebron hat viele Weinberge und Oelbäume; es sind heute daselbst an 20 Familien, alle Rabbaniten; die Hälfte davon sind Abkömmlinge der gezwungenen Renegaten, die Mngst dahin gekommen sind , um unter dem Schutze des Gottes Israels zu weilen. Am Freitag Morgens, den 13. Nisian verliehen wir Hebron; es ist eine Tagereise von Jerusalem mtfernt. Wir kamen bis zur Grabstätte Rachels, wo ein gewölbtes rundes Gebäude steht: es ist auf der offenen Straße. Wir stiegen von den Eseln ab und beteten am Grabe, jeder nach seinen Kräften. Zur rechten Hand derjenigen, die nach Jerusalem reisen, liegt der Hügel, worauf Beth Lehem steht; es ist ein kleines Dorf, 4 Meile ungefähr vom Grabe Rahels entfernt, wo die katholischen Priester eine Kirche haben. Bon Beth Lehem nach Jerusalem sind ungefähr drei Meilen; der ganze Weg dahin ist voll von Wein und Obstgärten. Die Weingärten sind hier wie die in der Romagna. Die Weinstöcke sind nämlich niedrig aber dick. -f Meilen ungefähr von Jerusalem, an einem Orte, wo man auf Stufen bergab geht, erblicken wir die berühmte Stadt unserer Wonne; da machten wir Riffe an unsern Kleidern, wie es vorgeschrieben ist. Etwas weiter von da wurde uns das Helligthum, das zerstörte Haus unserer Pracht sichtbar, und da machten wir abermals Riffe in unsere Gewänder über den Anblick des zerstörten Tempels. Wir kamen bis zu den Thoren Jerusalems und am 13. Nissan 5248 am Mittag standen unsere Füße in den Thoren Jerusalems. Da kam uns ein Aschkenasi der