Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 118)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3138070-3138075-3138076--0683-3138773- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
120 zeigt der S. 112 schon besprochene persische Siglos von 71 attischen Obolen (lG23/4 Gran) bei Xenophon es hinreichend, daß man so leichte Schekel kannte. Daß also der mosaische Schekel 20 jener Bohn^ oder an 96 Gran grade wie der babylonische wog, ist nach dem allen wohl außer Zweifel. Cavedoni wendet I. 149 zwar ein, daß dann die Speise im Gewicht von 20 Schekel, welche Jecheskel nach 4, 10 täglich zu sich nehmen sollte, zum Verhungern wenig gewesen wäre, und wirklich hätte sie dann nur 20 mal 96 Gran oder etwa 6^ Neuloth gewogen: allein bei seiner Annahme, daß der mosaische Schekel 4 Drachmen oder römische Unze betrug, hätte solche tägliche Speise doch auch" nur an 16-|- Neuloth gewogen, wovon ebenfalls sich nicht 390 Tage leben ließ; Cavedoni hat nicht beachtet, daß ja der Prophet nicht wirklich dies ausführen sollte, und daß andere Bibelstellen wieder das kleinere Schekelgewicht mehr empfehlen. * *) 30 Bohnen) war? der dortige Beisatz ,,20 MithkaL in Mithkalen der Denare" würde erst hieraus sein volles Licht erhalten. — Endlich schreibt Böckh S. 152 jenem Armenier Anania die Angaben zu: ein Dank wiege 2 Gerstenkörner, nach einer anderen Stelle 12, und der heilige Schekel habe 20 Dank betragen. Dies muß unrichtig mitgetheilt fein, denn wer jemals hätte dem heiligen Schekel das Gewicht von 40 oder auch von 240 Gerstenkörnern gegeben? man gab ihm deren 320 oder 384! Sicherlich hat wohl Anania dem Dank (dem bekannten Danka, Maa, £ des Denar) das Gewicht vielmehr von2Johannisbrodbohnen zugeschrieben, und wo er deren 12 angiebt, den Denar oder eigentlich jenen 12bohnigen Dirhem gemeint; seine 20 Dank für den heiligen Schekel kommen daher, daß die Juden längst in der gera die Maa erblickt hatten, und natürlich ist daher auch seine Schekelberechnung unrichtig. *) So soll nach 2. Sam. 14, 26 Abschaloms abgeschorenes Haupthaar 200 Schekel königlichen Gewichtes gewogen haben; den Schekel zu i römischen Unze genommen, hätte es über 163 Neuloth gewogen! dagegen nach meiner Schekelberechnnng nur an 61, was schon stark genug die Uebertreibung der Sage verräth; oder sollte das ,,königliche