Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 105)
- Language
- German
- Belongs to
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107 % von diesen seien 5 Selaim also der Sela 4% Sus. Was dort zur Modificirung dieser Aussage nachfolgt, darin scheint mir ganz verkannt zu sein, daß R. Jochanan eine eigene Meinung aussprechen wollte; vielleicht diese, daß die nun einmal in der mosaischen Währung erblickte lyrische nicht ganz mit der derzeitigen römischen zusammenfalle, 5 Lyrische Selaim seien nicht 20 römische Denare, sondern 20%, was wirklich richtiger wenigstens ist. 6. Hierauf sagt dort Raba, der biblische Sela (Schekel) sei 3*4 Denar, denn er habe 20 Gera enthalten, wofür das Targum 20 Main setze, deren 6 auf den Denar gingen; und auf den Einwand, daß eine Boraita dem heiligen Sela 48 Pondion (also 4 Denare, da der Denar 6 Maot, die Maa 2 Pondion enthielt) zuerkenne, erwiedert er, diese Boraita habe schon eine spätere Vergrößerung des Sela berücksichtigt. Hierauf hin giebt Maimuni h. Schekalim 1, 2 dem mosaischen Schekel 320 Gerstenkörner, dem „später vergrößerten" 384 zum Gewicht; und diese spätere Vergrößerung ist zwar nicht mit Bechorot 5, b aus Jech. 45, 12 zu belegen, wie wir in § 5 sehen werden, allein Manchem könnte sie sich durch die Parallele empfehlen wollen, daß bekanntlich die Gemäße gar zweimal grade ebenso, von 5 auf 6, vergrößert wor-. den sein sollen. Doch giebt ja jene Boraita nicht dem späteren Sela, sondern „dem heiligen" 24 Pondion (4 Denare)! dann sahen wir schon sub 2, daß die 20 Main ursprünglich auf attische Obolen sich bezogen, wonach seit-Alexander der Schekel Zu 3% attischen Drachmen berechnet wurde, dagegen die Gleichstellung des Schekel mit 4 Denaren aus der Reducirung der 3% -attischen Drachmen auf 4 Lyrische entsprang; und jene Boraita, welche dem heiligen Sela 48 Pondion zuschrieb, lehrt uns nur unzweideutig, daß man ihn später, statt zu 4 Lyrischen Drachmen, zu 4 römischen Denaren berechnete, die ein Wenig leichter als die Lyrische Drachme waren. Des Hieroymus' Angabe zu Jech. 4, 10, der heilige Schekel habe eine halbe römische Unze gewogen, vindicirt ihm gleichfalls 4 römische Denare von jenen leichten, deren 96 aus dem römischen Pfunde von 12 Unzen geprägt wurden; desgleichen