Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1860
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 152 (sequence 153)
- Language
- German
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153 geantwortet*) : Man weihet Jemand durch den Titel, nennt ihn Rabbi, und gewährt ihm die Befugniß in Strafsachen zu entscheiden; amen ‘'h f'2.1'1 ’m "h np Köeo ''s? )'2VO niDJp ’in Eine bestimmt ausgeprägte, allgemein recipirte Formel für diese Weihe bestand nie und nimmer, vielmehr scheint jeder Lehrer eine solche nach eignem Gutdünken gebildet und bei vorkommenden Fällen in Anwendung gebracht zu haben. So weihte R. Jehuda Ha-Nassi mit den Worten: Sanh. 5 a l'N' N11122 l'N' 'pT N11' miv Er lehre, richte, gestatte Erstlinge des Viehes. Andere wieder riefen aus (das. 14 a) 121VO )n ^2. Wer diesem gleicht, sei uns geweiht. Allein die Weihe, sowohl die frühere durch Handauflegung als die spätere durch Gewährung des Titels Rabbi, durste nur auf dem geheiligten Boden Palästinas, also selbst nicht in Babylon stattfinden, das schon zur Zeit des R. Akiba**) *) Vitringa de Synagoge vetere lib HI. pars 1. cap. 15. erklärt diese Stelle und die in Maim. Sanh. 4, 2 falsch, um Ligtfoot's richtige Ansicht bestreiten zu können. **) Jeb. 122 a. w'«;'em '2«xd jmn 22^ xyntüb '222^2 «2'py 2"« M 2*2 Vgl. Sanh. 11b. auch Losefot das.; Edijot 8, 5. — Rappoport in B. ha-J. 1829. S. 39 will vor Abuha Hi-Schemual und Levi keinen ausgezeichneten Gelehrten in Babylon anerkennen; denn Hillel habe sein Wissen in Palästina erworben. S. auch seine Dorr. zu den Tesch ha-Geonim. Allein man beachte: Chala 1,11, ferner Jeb. 102 a. '12 'p2 22« 21^2 i2 '222« ,22« )pi '2«xö ,p2'!H2 '22^2 22« 2yö 'di' 2"« inn «12 2pi p 22« ,«2'22 p «212' wo also ein sehr gelehrter Greis sich befand, wie aus der ferneren Unterhaltung dort hervorgeht; besonders aber Meg. 29. 21V222 '.121 20222 '22 pw; 221« nspn 2iy'*?« '2 hüiw y-iio iy2p'ty *7222^ woraus hervorgeht, daß eine bedeutende Anzahl von Synagogen und Lehrhäusern schon früh in Babylon gewesen, und man wird sich gezwungen sehen, selbst dem Vater der Jüd. Alterthumskunde nicht beizupflichten. —. Uebrigens vergleiche man Juchafin 119b. «ttf'2 *7222 8112 t0H '2pD 2121 '22 222 ^22 '2 «ttf'2 «2'!» '2 «2.2 21.21 22'2 üb D'«21Ö« 2^221 D'«J2 5)12;'2^ 22 'Ü2'2 2^7222 Mit 120a. ...^222 ..«222 U?'2 «r?« 221« P21p #*2 «*7 2V 1'2U? 2'«m2 «^?« *7222 22'V' P2Y