Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1860
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 150)
- Language
- German
- Belongs to
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150 genen Handlung bekundet. Sanh. 13b. So könnte der Brauch von Simon dem Gerechten auf Antigonus von Socho und von diesem auf. die nach einander folgenden Paare sich fortgepflanzt und in der Zeit der Letzteren sich besonders geltend gemacht haben. (Zunz. G. V. S. 37. Anm. c). diese fünf Paare nttYl waren bekanntlich: . l2ose ben Joefer aus Sereda und. . 1ylA . ' A 1. L , c , . cv, . f etwa 140 v. d. gew. Z. iJofe ben Jochanan aus Jeruialemj »Josua ben Perachia und. . )Nitai aus Arbela, j O tJuda ben Tabbai untn O0 tSimon ben Schetach, j 4. Schemaja und Abtalion, 60 v. 5. Hillel und Schamai, 30 v. von welchen Paaren das folgende stets von dem vorhergehenden die Weihe empfing, wie der Ausdruck hlp in Abot I. 2 ff. verdeckt anzudeuten scheint, und unter welchen der Eine als Nassi, der Andre als Ab-Bet-Din stets fungirte. Während des Zeitraumes von Simon dem Gerechten bis Hillel und Schamai war der Titel Rabbi weniger im Gebrauch, war auch als Zeichen des Vorzuges minder nothwendig, da die Hervorragenden nach dem Amte, das sie verwalteten, wie Nassi Ab-Bet-Din, oder als Glieder eines Kollegiums, wie ■pTUD jf/ro oder D\3pl *) bezeichnet wurden. Nur Wenige führten den Titel Rabbi, wie der reiche R. Elieser ben Eharsum, der als Hohepriester zur Zeit des Antigonus aus Socho (190 v.) angegeben wird**) und R. Jischmal ben Febe, der gleichfalls als Hohepriester fungirt haben soll***). Doch die allmählich entstandene Willkührherrschast der Gerichtsvorsteher wie auch der mit der Weihe gemachte Mißbrauch *) Historia Susanna cap. 1. **) Joma 9a; Seder ha-dorot 74b, 82b. ***) Joma 36 b; Juchasin 20b, 24b.