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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 141

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1860
Issue
Heft 1
Date
1860-01-01
Page
Seite 141 (sequence 142)
Language
German
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142 impositio manuum. Aus den angeführten Stellen sind hervorzuheben die Ausdrücke: n nn ll^X tPX ferner: nx rDDDl r* *)l^y TT, sodann: vhy pinü rra, endich: xi>D p p jmTi vhy rr nx wd -po rmi nn, Also Geist nvnn nn, d. i. Erkenntniß, Wissen oder QN^X nn Geist Gottes, die Frömmigkeit, Heiligkeit wurde bei Josua gefunden und bei jedem Zuweihenden vorausgesetzt; dann erfolgte die Handauflegung des Weihenden aus das Haupt des Fähigen, der da durch einen Theil von der Würde NNO von dem Ansehender Anerkennung des Weihenden erlangen sollte. — In diesen Leiden Relationen scheint jedoch ein Widerspruch zu liegen. Nach der Erzählung in Num. legte Mosedie Hände auf Josua, weil der Herr diesen erwählt hatte als einen Mann, in dem Geist ist, also der Geist Josua's wird als Ursache und' die Handauflegung Mosis als Folge bezeichnet; im Deut. hingegen heißt es: „Josua war erfüllt mit dem Geiste der Weisheit; denn Mose hatte seine Hände ihm aufgelegt," also hier wird die Handauflegung Mosis als Ursache und der Geist Josua's als Folge dargestellt. Doch man beseitigt diesen scheinbaren Widerspruch, so der Vers etwa in dem Sinn-aufgefaßt wird: Josua mußte mit dem Geiste Gottes erfüllt sein; denn sonst hätte Mose seine Hände ihm nicht aufgelegt. Wie dem aber auch sei, so viel geht aus dieser Mittheilung wie aus jenem Befehle (Num, 8, 10), daß Jsraeliten ihre Hände auf die Leviten legen sollten, hervor, daß die Handauflegung als Zeichen der Weihe galt, indem dadurch die Person dem Herrn gleichsam geweiht oder geheiligt wurde. Als dasselbe Zeichen erblicken wir sie bei den Opserthieren, auf deren Kopf der Priester gleichfalls die Hände vor dem Darbringen legen mußte positionem manuum) ex Synagoga in Ecclesiam derivatam dudum celeberrimi viri monuerunt. *) Als Grund wird in Sifri Gute (s. Jalkut a. d.^O.) hinzugefügt: '31* by mnbn

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