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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1920-01-01 · 5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920) · p. Seite 204

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920-1920)
Issue
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920)
Date
1920-01-01
Page
Seite 204 (sequence 210)
Language
German
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204 einige 30 Personen. Sein gelehrter Ruf veranlasste bald hervorragende Talmudisten, besonders aus Polen und Wolhynien, ihm ihre Werke zum Druck zu übergeben, so dass er in kurzer Zeit die Druckerei zu grosser Blüte zu bringen verstand. Schon im Jahre 1692 bekam er von dem Sohn Chaim des R. Abraham Gombiner den Auftrag, dessen grosses Werk Dmitf pfc zu drucken, dem manche kleine vorausgegangen waren. Dr. Lewin führt in seiner Arbeit „Neue Materialien zur Geschichte der Vierländer Synode“ (J. Kaufmann, Frankfurt a. M., 1906) an, dass die Synode im Jahre 1690 das Werk fva und im Jahre 1693 npr m dort drucken liess. Doch bereitete die Synode selbst ihm in den Jahren 1696 und 1699 dadurch Schwierigkeiten, dass sie die Einfuhr hebräischer Bücher zu Gunsten der wieder in Betrieb gesetzten Druckereien in Krakau, Lublin und Zolkiew (Buber), die etwa ein Jahrhundert vorher durch den päpstlichen Nuntius verhindert worden waren, verboten. — Den grössten Erfolg hatte Sabbatai Bass durch den Druck des Schass, der ihn lange überlebte. Im Jahre 1712 zog sich S. Bass von der Leitung der Druckerei zurück, übergab sie seinem Sohne Joseph und siedelte nach Krotoschin zu einer verheirateten Tochter über, wo er im Jahre 1718 starb. Aus der Zeit Joseph Bassista’s sind die in Dyhernfurth mit Approbation der Synode gedruckten Bücher DfitPn pK DW „Verordnung der Vierländer Synode 1733“ und nft von R. Salomon Munk 1735 bekannt. In der Familie Bassista blieb das Privileg bis zum Jahre 1762, also 73 Jahre. Im Jahre 1762 erwarb es Samuel b. Abraham Kohen Zedek, der es im Jahre 1767 an Abraham Lewin aus Jungbunzlau abtrat. Dieser verkaufte es an Salomon Königsberg aus Breslau bis 1774 und dieser endlich an den bekannten Drucker Michael Löbel May aus Frankfurt a. M., in dessen Familie es bis 1819, also 45 Jahre verblieb. Ein Hirsch Warschauer aus Krotoschin ver-

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