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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1920-01-01 · 5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920) · p. Seite 175

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920-1920)
Issue
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920)
Date
1920-01-01
Page
Seite 175 (sequence 179)
Language
German
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IRI
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175 gebend nur in einem Lande, im uralten jüdischen Heimatslande, in Palästina. Symptomatisch ist in dieser Beziehung das Auftreten der amerikanischen Delegationen in allen letztens in Europa einberufenen Kongressen, sowie bei allen Leistungen der amerikanischen Juden in Europa. Niemals wünschen sie die Betonung des Nationalen gegenüber der Regierung oder gegenüber der öffentlichen Meinung in ihrem amerikanischen Heimatlande — aus dem ganz einfachen Grunde, weil sie in einem solchen eine Erschwerung der jüdischen Immigration befürchten müssen. * * * Die grossen Probleme der Migration betreffen die Emigration und die Immigration, und es hat sich gezeigt, dass diese mit ausserordentlichen Schwierigkeiten für das jüdische Volk verbunden sind. Die Transmigration, die Durchwanderung, und ebenso die Durchführung der Emigration und der Immigration in deren Details bilden ein besonderes Kapitel für sich, das ebenso Leiden, Kummer und Jammer enthält, wenn auch nicht in nationalen Sinne, aber dafür desto mehr im individuellen menschlichen Sinne. Es gibt Länder, wo von einer jüdischen Migration im direkten Sinne nicht gesprochen werden kann, so z. B. wenn die Zahl der Juden dort relativ klein ist, so dass eine Emigration fast nicht möglich ist, eine Immigration dahin, vom allgemeinen Standpunkte in der Theorie gar nicht in Rechnung gebracht werden kann. Und dennoch stehen auch diese Länder in einer Beziehung zu den Juden, zumindest inbezug auf die Transmigration, dadurch dass Juden diese Länder bei ihrer Wanderung berühren. Ebenso hat auch sonst die nicht jüdische Welt Berührungspunkte mit der jüdischen Migration, die nicht in allgemeine Formen gebracht und noch weniger

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