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Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz · 1920-01-01 · 5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920) · p. Seite 32

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Journal
Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
Volume
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920-1920)
Issue
5. Jahrgang 5681 = 1920/21 (1920)
Date
1920-01-01
Page
Seite 32 (sequence 31)
Language
German
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32 selbst wieder erhoben. Der schweizerische israelitische Gemeindebund hat in diesem Kampfe die jüdische Sache mit einer anzuerkennenden Energie vertreten. An Hand von Gutachten neuesten Datums wurde die Hinfälligkeit der Argumente der Schächtgegner dargetan. Erfreulich war auch die Stellungnahme der Bundesbehörden und der seriösen schweizer Presse. So darf mit Zuversicht der anlässlich der bevorstehenden Verfassungsrevision von Seite des Gemeindebundes einzuleitenden Aktion zur Ausmerzung des Art. 25 bis aus der Bundesverfassung entgegengesehen werden. Neben dieser Tätigkeit des Gemeindebundes, von dem auch in Zukunft ein entschiedenes Eintreten für die jüdische Sache erwartet werden darf, verdienen die Institutionen des Zentralvereins zur Förderung des gestzestreuen Judentums in der Schweiz, vor allem der Wanderlehrer und die Stellenvermittlungszentrale, mehr Beachtung, als bisher; sie fördern jüdisches Wissen unter den vereinzelt wohnenden Juden und die Sabbathheiligung in der Schweiz. Die Förderung der bestehenden und die Errichtung von neuen rituellen Speisehäusern hat sich die im vergangenen Jahr begründete Vereinigung zur Förderung und Begründung ritueller Speisehäuser (Sitz in Luzern) zur Aufgabe gemacht; in den grösseren schweizerischen Orten soll zunächst die Gründung einer jüdischen Restauration in die Wege geleitet werden. Es wäre erfreulich, wenn die heranwachsende, gemeinschaftsfähige jüdische Jugend der in diesen Vereinen geleisteten Kleinarbeit, die zwar sehr wenig imposant nach aussen hin ist, das nötige Verständnis entgegenbringen würde. Der Zentralverein und mit ihm das gesetzestreue Judentum der Schweiz hat im letzten Jahr durch den Tod des Herrn Heymann Braun-Heymann in Luzern, der Mitbegründer und während fast eines Menschenalters Parness der Luzerner jüdischen Gemeinde war, einen empfindlichen

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