Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Journal
- Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Volume
- 5678 = 1917/18 (1917-1917)
- Issue
- 5678 = 1917/18 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 135 (sequence 136)
- Language
- German
- Belongs to
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135 drucken Hess). Er wandelte den Weg seines Lehrers, wandte sich ab von Aristoteles, der ihm, wie er schreibt, zum Verdruss und Aerger den ganzen Tag war, widerlegt dessen Beweise für die Existenz der substantiellen Formen und der vier Elemente, anstatt deren er die natürliche Kreisbewegung und die drei Qualitäten einführte.1) Mit seinem Buche ״Elim“ gründete R. Joseph Salomo del Medigo die neue jüdische Religionsphilosophie auf Basis der modernen Wissenschaften. Basel ben Joseph. Fisch und Vogel. Eine bemerkenswerte Tatsache ist es, dass die Bücher der heiligen Schrift keinen Eigennamen irgend eines Fisches aufzuweisen haben. Der לויתן der in einiger! Büchern genannt wird, kann, wie man sich auch zu den verschiedenen Auffassungen der Bedeutung dieses Tiernamens stellt, nicht als Gegenbeweis in Betracht kommen. Die Fischnamen, welche wir in der späteren jüdischen Literatur finden, sind überhaupt nicht rein hebräischen Ursprungs. Nun könnte man allerdings aus dem Umstande, dass in den Büchern von ת׳נ׳ך kein Eigenname eines Fisches genannt wird, an und für sich nicht schliessen, dass es in der hebräischen Sprache nie Spezialbenennungen von Fischen und Fischarten gegeben hat. Es gibt aber einen positiven Beweis dafür, dass in den Rahmen der heiligen Schrift Eigennamen von Fischen nicht hineinpassen. Wir lesen nämlich in dem Tauroberichte ausdrücklich, dass dem ersten Menschen nur die Tiere des Landes und der Luft zur Benennung vorgeführt wurden, und dass er dieselben mit Namen belegte. Mithin erhielten die Fische durch den ersten Menschen keine Eigennamen, ף s. sein Buch Elim, 33.