Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Journal
- Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Volume
- 5678 = 1917/18 (1917-1917)
- Issue
- 5678 = 1917/18 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 113 (sequence 114)
- Language
- German
- Belongs to
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113 cTetre pres de moi“; et plus de gloire encore: son front sera entoure d’une aureole de gräce corarae c’est marque: ״Celui qui reprend les gens finit par gagner leur bienveillance bien mieux que le flatteur.“ * * ❖ ואמר ר׳ יוסי בר חנינא כל המבקש מטו מחבירו אל יבקש ממנו יותר משלש פעמים שנאמר אנא שא נא ועתה שא נא (87 a יומא) Chacun qui implore le pardon de son prochain pour une offense qu’il lui avait faite, doit essayer jusqu’ä trois fois de le flechir. (Si Tautre refuse encore de se reconcilier. c’est lui qui se met dans son tort). A.A. Ador. Nicht vom jüdischen ״Wonnemonat“ soll hier die Rede sein, sondern von — unserem neuen Bundesrat! Die nächstliegende Ideenassociation, die dieser Name wohl bei den meisten Schweizer-Juden ausgelöst hat* ist der Gleichklang mit unserem freudereichsten Monate► Als ich in einem Brief an einen Freund im Ausland von der Wahl unseres neuen Magistraten berichtete, drängte sie sich auch mir auf und ich bemerkte scherzhaft: die engeren Landsleute und Freunde von ihm würden wohl von seinem Einzug ins Bundeshaus sagen: משנכנס ״ אדר מרבים בשמחהwenn der Ador einzieht, vermehrt man die Freude“. Mein Freund, ein bedeutender Talmudgelehrter, schrieb mir darauf in allem Ernste zurück: nicht nur die Genfer, alle Schweizer hätten Grund, sich zu freuen über diesen Mann und diesen Namen. Er machte mich aufmerksam auf die Bedeutung, die der Talmud an vielen Stellen den Namen beilegt, und, unter dieser. Voraussetzung,, auf eine Stelle im Traktat Beza fol. 15 b. Das Nachlesen dieser Stelle und die Bedeutung* die einem ״Ador“ dort zugesprochen wird, hat mich* &