Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Journal
- Jüdisches Jahrbuch für die Schweiz
- Volume
- 5678 = 1917/18 (1917-1917)
- Issue
- 5678 = 1917/18 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Rashi 1× ep/1002670
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33 voll fragen wir uns, was Gott wohl einschreiben wird auf dem Blatt des neuen. Lebensjahres, das er uns schenkt. Nun, es hängt von uns ab. Umkehr, Gebete und Wohltätigkeit wenden ab das böse Verhängnis. Schreiben wir auf unser neues Lebensblatt unsere guten Vorsätze, unsere reinen Absichten, und Gott wird uns erhören und uns die Kraft geben, sie auszuführen. * Hi Wie müssen wir dem Allmächtigen dafür dankbar sein, dass er in diesen heiligen Tagen uns den Weg zur Rückkehr weist. Wer wäre so gut und edel, dass er nicht nötig hätte, sich zu bessern? Wer hätte das Recht, mit sich zufrieden zu sein? Wer hätte nicht Ursache, Reue zu empfinden über so manches, was er getan, über so vieles, was er unterlassen? Es ist aber auch niemand ausgeschlossen von der Rückkehr. 'OSÜ yt£H 'inn Halte dich nicht für zu schlecht, um den Weg der Umkehr zu beschreiten, Gottes Vaterarme sind einem jeden geöffnet, der reuig zu ihm zurückkehrt. Wie oft sagen wir in diesen heiligen Tagen die Worte: 'H 'H Allgütig*er, Allgütiger, und rufen den Gottesnamen zweimal hintereinander an. Warum zweimal? Raschi sagt es uns, aber schwer verständlich sind seine Worte. „Gott ist der gleiche“, so meint er, „ehe wir gesündigt und der gleiche, nachdem wir gesündigt haben“. Ein tiefer Sinn liegt in dieser Bemerkung. Ein irdischer König darf schwere Beleidigungen nicht vergeben, weil sonst seine Autorität leiden würde. Gottes Autorität aber leidet nicht, 3