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Israelitische Annalen · 1840-12-24 · Heft 52 (24.12.1840) · p. Seite 435

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Journal
Israelitische Annalen
Volume
1840
Issue
Heft 52 (24.12.1840)
Date
1840-12-24
Page
Seite 435 (sequence 7)
Language
German
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435 welcheer im. Namen einer Anzahl von Freunden überreichte, begleitet von folgender Zuschrift: kenetre de veneration et du plus profond respect que font naitre vos actions genereuses, j’ose, Mr., vous presenter ines hommages dans la langue de nos livres sacres, source de toutes les vertus, la langue dans la quelles nos malheureux freres revercient l’Eternel de la delivrance que vous Ieur avez portee et dont ils se servent pour prier toute Ieur vie le Tout-puissant de vous conibler de ses bienfaits, vous, votre noble epouse et toute votre famille. Yeuillez, Mr., agreer ces lignes qui n’expriment ä la verite que tres faiblement les sentimens et le devouement de etc. Auch von Herrn S. D. Oppenheim hiefeldst ward ihm ein recht schönes Gedicht in hebräischer Sprache überreicht. Bei dieser Gelegenheit haben wir mit Vergnügen erfahren, daß der edle Gast nicht bloß auch diese Sprache versteht, sondern in derselben umfassende Kenntnisse besitzt und sich in derselben recht gewandt ausdrückt. (S. Zion 4 u. 5). London, Nov.—Hier ist ein ausführlicher ProspectuS zu einem neuen großartigen EnglischenBibelwerk erschienen, welches die Herren D. A. de Sola, Vorbeter der Ge. meinde, bereits bekannt durch eine Uebersetzung des Spanisch- Portugiesischen Gebetbuches, in Gemeinschaft mit Herrn I. L. L i n d e n t h a l, Secretär und Vorleser in der Neuen Synagoge, und Herrn Morris I. Rap hall, Herausgeber des Hebrew Review, Uebersetzer des Ikkarim und mit der Sola auch des Mischnawerkes, gemeinschaftlich herauszugeben gesonnelr sind. Sie machen auf den seltsamen Umstand aufmerksam, daß, während in allen Ländern, wo Juden gewohnt haben und wohnen, sie auch für Versionen der Bibel in ihre Muttersprache gesorgt haben, nur die Engländer allein eines jüdischen Bibelwerks entbehren, obwohl sie am meisten den alten Satzungen anhängen, durch welche zum Theil das Verständniß der heiligen Schrift nach massoretischem Texte bedingt wird. Das neue Werk soll nun enthalten: 1) Correcken Text. 2) Schöne und genaue englische Uebersetzung. 3) Erklärende Anmerkungen auf jeder Seite, und im Pentateuch hinter jedem Wochcnabschnitt, Erklärung der Gesetze, besonders der noch üblichen; — ferner kritische und grammatische Forschungen. Auflösung der Schein-Widersprüche und Hebung mancher Schwierigkeiten. Monatliche Betrachtungen und Folgerungen. theilweise zur Erbauung dienend. Geographisches, Geologisches, Naturhistorisches, Antiquarisches nach den besten Quellen und Reisen. Alles soll geschöpft werden aus dem reichen Schatze biblischer Forschungen in allen Sprachen. Das Werk soll erscheinen in wöchentlichen Lieferungen zu 6 d. oder in monatlichen zu 2 bis 2'/ sh. oder vierteljährig zu 61/, sh. Es beginnt mit dem Jahr 1841. Die Oberrabdinen, Herr Salomon Hirschell von der deutschen und Herr David Meldola von der portugiesischen Gemeinde haben dem Werke ihre volle Approbation ertheilt. Frankreich. — (Vermächtnisse.) Die Archives Israelites vom vorigen Monate berichten von der noch immer die portugiesische Gemeinde auszeichnenden Wohlthätigkeit durch milde Stiftungen, wovon sich bei den deutschen Gemeinden in neuerer Zeit nicht so viele Beispiele finden. (In Deutschland sind doch wieder mehrere hübsche Beispiele vorgekommen.) In Frankreich ist die Terquem-Stiftung die erste (und vielleicht in Europa), welche eine jährliche- Belohnung für diejenigen aussetzt', die sich in kraftanstrengenden Arbeiten Hervorthun. Bis jetzt hat dasselbe noch keine Nachahmung gefunden. In Bordeaux wurden jüngst mehrere Vermächtnisse zu milden Zwecken hinterlassen. 1) Von Abraham Lopes Dias 3, nämlich 100« Fr. für den Tempel, 500 füp die Schule des gegenseitigen Unterrichts für Knaben und 400 Fr. für die Mädchenschule, genehmigt durch königl. Ordonanz vom 23. Dec. 1838. 2) Jsaac Mendes 500 Fr. gen. 25. Dec. 1839. 3) Josua Perpignan 500 Fr. gen. 25. Juni 1810. 4) Gabriel Weil 500 Fr. gen. 25. Juni 1840. 5) Azevedo 500 Fr. gen. 30. Angust 1840. (Es ist sehr nützlich, solche Akte der Wohlthätigkeit zuveröffentlichen. Wir bitten unsere geneigten Leser um ähn» liche Mittheilungen.) Kirchenstaat, Dec. 184«. — Formular des zweiten Reisepassepasses, dessen nicht nur die einheimischen, sondern auch die auswärtigen im Kirchenstaate sich aufhaltenden Israeliten bedürfen, wenn sie sich von einem Orte zum an - dern begeben wollen, nach einem am 15. September l. I. ausgestellten Originale treu abgeschrieben. LA SAGRA JNQUISIZIONE DI ANCONA Con Apostolica Sovrana autorizzazione permette all’ Ebreo N. N. di trasferirsi in.... per la via di.... ed ivi fermarsi per. col precetto di non potersi valere di una ulteriore dilazeone di alcun permesso di Autoritia locali, di presentarsi appena giunto con questa licenza al Vescovo, Inquisitore, o loro Vicari, i quali sono in facoltä per Sovrana disposizione, di non attenderla, o restringeria, e limitarla per gravi e giuste cause; con precetto in oltre di non coabitare ne conversare famigiiaremente colli Christian!, ed in fine di restituire appena ritornato in Ghetto la presente licenza a questo notro 8. Tribunale sotto le pene di Scudi 300, di Carcere, ed altre arbitrarie in caso di ciascuna contravenzione, a tenore dall1 Edito Generale sopra gli Ebrei 5. Aprile 1775 non che delle Notificazione publicata 11. Luglio 1827. Data dalla Cancellaria del 8. Offizio di Ancona 3 di 15. 7bre. 1840. N. N. Ing.

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