Israelitische Annalen
- Journal
- Israelitische Annalen
- Volume
- 1840
- Issue
- Heft 34 (21.8.1840)
- Date
- 1840-08-21
- Page
- Seite 288 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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288 2pJT mW* v. Jakob Algasi. SU. 2py> VfoW v. Dems. 505. D*5iy in v. Raphael Mose Salah (?) 512. D- 2n ^^2 v. Jeuda hakohen. 525. □*GK yiT v. Abram Isaak. 400. rUirD TG v. Isaak hakohen. 501. •fick H3IP2 v. Jeuda Rosanes. 4SI. N2^ p!^n v. Salomo b. Mordechai. 528. b. Rüben Md Nathan, Jonah's Söhnen.) □TU v. Abram b. Mordechai. 477. in 22 v. Hajim Algaso 477. n" ^n^2 TiL' v- Hajim Benbenaste. 474. pL^Tp K2tünn 'n v. Demselben. 477. p]D22 ncrü v. Jona hakohen. 508. (Söhne.) DTlD ». Raschi. 576. 151^82 2H22 v. Elia Alphandari. 483. 2OL^2 v. Asriel Malchi 530 (Söhne), i-ll^ NT v. Samson D... hakohen. 498. nttf2 2D Th. 3. v. Mose Bebenaste. 479 (bei Abram Franko.) JSW2 7L12 v. Kazbi. 496. OTNIl 3 Theile v. S. Jochai. 496. Mm Dynriy ö*n v. Eliah Misrachi. 486. *aw""6 mw 't 486. PiTp'' "V\S v. Mose Isaak. 519. pn 'n 471. Comp. Alkano (?) TV2W 2^3 v. Abram Alegri. 412. Abr. Franko. “IH l^D5 v. David di Medina. 4SI. ]KDK2 Cnn2?) 497. "•min 2)pT 567. Castro. i'BH TDD 568. Castro. Itsnn 2p spanisch. 583. Castro.?? *mn2 5i3. “iyi2 wnp 496. ->L"n 'D spanisch. 582. Castro. . ^221 r\)ÜW v. Salomo hakohen. 589. Castro. 2pjr6 DDK ». Jakob Algasi. 521. Jona's Söhne. rn^bT2 2I?2 v. Jakob Dali (?) 582. Araph Aloglu. N1N21 N)^2 hebräisch v. Jechiel Jekuthiel 523. Nissim b. Jvnah. Dasselbe spanisch v. Dems. 582. Castro, rten niTD 580. Araph Aloglu. L'lp Ibrnp2 v. Ephraim Hajulh. 582. Castro. DGin m2t »• Isaak Perachi. 582. Castro. v. Elieser Papo. 584. Ahron Phirmon u. Cp. Dnn2X^ n>>2l v. Abraham b. Albigdor. 584. Das. -1TJ&N T **pTD 58*. Das. |2ttf v. Raphael Saki. 599. Castro. KTD |2 580. Castro. KD22??? 582. Araph Aloglu. DT2"! ryb DP2 v. Jsak Magniso. 533. ^2V 567. unn von Hajim Benbeniste. 502. nN'^2N pW v. Rabb. Samuel Hajim. 600. Castro. Man sieht aus diesem dürftigen Verzeichnisse, obwohl einige andere Werke, die seit 1700 in Cstpl. gedruckt sind, hier fehlen, daß im Allgemeinen die Typographie so wenig wie die Literatur dort florirt, und daß einige Officinen der neuem Zeit wieder aufgehörl haben müssen. Literarische uud historische Controversen. Schreiben von S. D. L. in P. v. 8. Juli. (Fortsetzung.) R's. Commentar enthält Fadeln. Diese Waffe genügt manchen Leuten um seinen Ruhm zu schmälern. Ader gehören denn diese Fabeln ihm? Er hat sie bloß aus alten ehrwürdigen Büchern abgeschrieben, und sowohl das Abschreiben als der Glaube daran war Nothwenbigkeit der Zeit, in welcher er lebte. Man prüfe die Stellen, die ihm selbst angehören, und wird darin mehr gesunden Verstand und gute Kritik finden, als bei'm AE., besonders wenn ich letzterem das viele Gute abnehme, das er von seinen Vorgängern, die dem R. unbekannt waren, entlehnt hat. Die Beweise anzuführen, ist hier nicht am Ort, aber dieß ist das Resultat meiner seit 11 Jahren im Verein mit einer gebildeten und im Denken unabhängigen Jugend angestellten exegetischen Forschungen. R. hat den größten Theil seines Lebens an der unermeßlichen und wunderbaren Arbeit, den Thalmud zu commentiren, zugebracht, welches Werk damals dem Judenthum höchst nöthig und nützlich war. Man muß erstaunen, wie er noch die Zeit gefunden habe, auch die ganze Bibel zu commentiren, und es darf daher nicht überraschen, wenn seine Exegese nicht die vollkommenste ist, zumal bei der Sparsamkeit seiner Hülfsmittel. Man kann wohl voraussetzen, daß wenn er sich nur mit biblischen Studien beschäftigt hätte, seine Commentarien nicht bloß besser geworden wären, sondern bas klare Bewußtsein, welches ihn schon anleitete, die herkömmlichen Erklärungen aufzugeben, ihn noch mehr veranlaßt hätte, seine Kritik zu entwickeln. Dieselbe tiefe, treffliche Kritik, die er bei'm Commentiren und bei'm Emendiren des Thalmud anwendete, würde er auch auf die h. Schrift angewendet haben, wenn diese der Hauptgegenstand seiner. Forschungen gewesen wäre. Diejenige Kritik, welche sich bei den Erscheinungen aufhält, die den Sinn geben, ohne zugleich in die verborgenen Ursachen, in die so zu sagen, unsichtbaren Keime einzudringen, ist, nach meiner Ansicht, nicht genügend. Ich finde in den wenigen Stellen einer freien Kritik bei R. Saatkörner, geeignet reiche Ernte hervorzubringen, und sie bildeten auch einen Rasbam und Nachmeniben. Ersterer ging weiter als selbst Mendelssohn. s. Lev. XXl. 4. vergl. V». 18. — Und wie viele gute Interpreten und Kritiker wären noch aus R.'s Schule hervorgegangen, wenn nicht die des AE. es verhindert hätte, und dies geschah durch viererlei. Das Erste ist sein Lehrerton, womit er den Leser entmuthigt, durch Autorität eher erdrückt, als zur Kritik ermuntert. Das Zweite die Anwendung allegorischer Erklärungen, welche bei AE. und seinen Anhängern, zur Ausgleichung der h. Schrift mit der Philosophie in Ansehen stehen; das Dritte, die Vorstellung, mit welcher AE. und nach ihm Maimonides, Orthodoxie affectirend, die Jnfallibilität der Alten befestigen. *) *) Unmöglich können wir diesen Passus so gelten lassen, obwohl der berühmte Herr Verfasser allein dessen Rechtfertigung auf sich nimmt. Uns scheint der Ausdruck sehr extravagant, doch können wir ihn nicht mildern. Er lautet im Italienischen La simulazione collp quäle A. E. e dietro di lui il Maimonide, affettando ortodossia, consolidarono l’opiuione dell' iufallibilitä degli autichi. — Schwerlich darf dies von dem starken und kühnen Geiste eines Maimonides behauptet werden. Maimonides giebt seine Gedanken stets unumwunden und ohne Simulation! D. H.