Mannheim
Compact Memory

Israelitische Annalen · 1839-09-20 · Heft 38 (20.9.1839) · p. Seite 301

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Annalen
Volume
1839
Issue
Heft 38 (20.9.1839)
Date
1839-09-20
Page
Seite 301 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/3133765-3133766-3133805--0344-3134475
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

301 Tilg' Verrath, Frevelthat Jener, die für's Bündniß glühen. Milde ganz, Strahl' dein Glanz, Sprich zum Rest: verziehen! Was ich fleh'. Laß zur Höh', Auf zum Thron sich heben; Schuld verzeih'. Um dich sei Uns der Spruch: vergeben! Blick nur her, Sündensckwer Uns in Schmach verblühen; Schuldbefreit, Künd' zur Zeit Trauenden: verziehen! Hör' mein Fleh'n! Sieh' die Tlirän' Mir im Auge beben! Streit' für mich. Hör' und sprich: Dir sei nun vergeben! Schuld befrei'. Eil' herbei. Gleich der Wolk' im Fliehen; Heißl's im Buch: „Dolkcsfluch „Tilgt der Spruch: verziehen! M. E. Stern. Literarische Studien. Von S. Mecklenburg in Königsberg. 3. Aboda, oder Gebet-Ordnungen, bezüglich auf den Tempeldienft am Versöhnungstage. Ohne Rücksicht auf den innern Werth oder auf Charakteristik der verschiedenen Aboda-Ordnungen, welche kirchliche Autorität erlangt haben, setzen wir die geschichtliche Reihenfolge derselben, so weit sie uns bekannt sind, hierher. 1) Aus dem Thalmud ersehen wir, daß schon sehr früh eine Formel im Ritus vorhanden war. Joma 36 b. 56 b. Vergl. Isaak aus Marseille bei □'np! mmN (d"h 37) und Niss. zu Alphasi. — Nachmenides scheint sie gekannt zu haben, s. Alph. Joma 91 b. Vielleicht ist es dieselbe, welche handschritflich noch da ist. Geiger Zeitschr. Hl. 283. 8. 2) Die im Sephardischen Ritus stehende, welche übrigens auch in dem Gebelbuche ed. Yilna &. Grodno sich findet. Sie ist alphabetisch * *) eingerichtet und beginnt mit der *) Gleichzeitig möge hier eine Bemerkung über den sehr schwierigen Spruch zur Einsegnung des Monats, Platz finden (Sopherim 19. 1. Vgl. Jac. Emden Gebetb. II. 1. und Bap. Kalir S. 116. Anm. 29.) Folgende Emendationen ebnen alle Schwierigkeiten. Zwischen obigen zwei Anfangswörtern muß eingeschoben werden (Soßh. ib. auch Naclilath Jacob zu Erzählung der biblischen Geschichte. Der Verfasser ist noch streitig; s. Rap. im Leben Kalirs, aber dagegen Heiman Jos. Michaels Glosse zu Machsor ed. Hanov. 1837. S. 148, wonach nicht Jose b. Jose der Verfasser zu sein scheint. Jedenfalls trägt sie das Gepräge des hohen Alterthums an sich; (Dukes Ehrensäulen S. 5. Anm.) wenn sie auch nicht die älteste ist. 3) Die von dem bekannten Festdichter Elieser Kalir, welche wahrscheinlich verloren gegangen. Rap. Nachträge zu Kalir. 101. 4) Von Meschullam b. Kalonymus ausLucca, anfanfangend ro 5) Von Salomon b. Jehuda, d. Babylonier, (dessen Hymne zum 1. Pesach in Raschi zu II. Mos. 26. 15. schlechthin dem zugeschrieben ist), beginnend Frntf, im Romanischen Gebetbuche, s. Heim. Jos. Mich, im Machs. Han. zu 8lic., auch Her. Obern. IV. 37, wo der tiefforschende Luzzato dies Gebetbuch näher beschreibt; und Rap. Anmerkung das., wonach die Abfassung erst nach 1096 fällt. 6) Von Jsak b. Geath, beginn. in der Gemeinde zu Tripolis recitirt. Sie findet sich in VSi# ven. 1648 und in einem alten Machsor. Vergleiche Luzzato a. a. O. 7) Von Joseph b. Abithur (Zunz bei Geiger H. S. 304) vorhanden bei Herrn Heim. Jos. Michael in Hamburg, Mscr. von 1456. Es ist nach dem Ritus der Gemeinde zu Montpellier abgefaßt. — Von demselben Dichter soll auch das sonst dem Gabirol zugeschriebene Gedicht □'TP' ’OiP (zu Chanuca) herrühren. S. Joseph b. El. zu Ab. Ls. ad 2 Mos. I. 13. wonach Dukes a. a. Orte S. 20 zu berichtigen wäre. Der Verfasser wird auch hajathom genannt. (Jesajah 1. RGA. bei Asulai. rpyi "Q-o I 16 b.) vielleicht Familienname. 8) Von Jochanan Hakkohen (hasakan), beginnend n*?0 "DTK, im italienischen und römischen Ritus. Zunz a. a. Orte und Heiman. Jos. Mich. a. a. O. Beantwortungen der in den Annalen Nr. 23 und Nr. 29 enthaltenen literarischen Anfragen. Don Dr. Carmoly. *) 1) Betreffend den Astronomen, über welchen Herr Tsarphati S. 181 der Annalen Auskunft verlangt. Folgender Auszug aus Histoire politique et literaire des Israelites de France par le Dr. Carmoly, dient zur Antwort. dieser Stelle; Ansche Sehern zu Alphasi Kethub. I. N. 171. Vorrede zu Wilna 1833); statt ^2 ist zu lesen , st. pno ist pin zu lesen. Dadurch ist das Alphabet vollständig. Dies zur Berichtigung Rap. a. a. O. und Zunz (Gottesd. Vort. 378. A. d.) *) Nach Beseitigung einiger Schwierigkeiten und Fragen bei der Ausarbeitung, sehen wir uns mit Vergnügen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.