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Israelitische Annalen · 1839-04-05 · Heft 14 (5.4.1839) · p. Seite 109

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Journal
Israelitische Annalen
Volume
1839
Issue
Heft 14 (5.4.1839)
Date
1839-04-05
Page
Seite 109 (sequence 5)
Language
German
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109 Deutsche Dolks-ibeln füt Israeliten. Bemerkungen zur Salomon'scheu Volks- und Schulbibel, von M. Heß in Trier. (Fortsetzung.) Ex. 21, 22. So viel ihm auflegen wird der Ehemann des Weibes, und er giedl es durch Schiedsrichter." Was sollen aber die Schiedsrichter entscheiden? Wegen dieser Schwierigkeit, nicht aber wie der Biur angiebl, erlaubt Raschi das iWtfj nicht quantitativ, sondern conditional. Der Ramban hingegen bezieht jn:n auf den Ehemann. Mendelsohn hilft sich durch „ober." Was die Septuaginta unter fierä a^iG^iaro^ wie sie übersetzen, verstehen, ist mir unbekannt. Ex. 22. 8. Wird -ßJOT) "jntfbö viel zu allgemein und unbestimmt durch „deine Hebe uud deine Erstlinge" übersetzt. Man vermißt hier ungern die gewöhnliche Genauigkeit und Treue unserer Uebersetzung. Ex. 23, I. Gegen die Tradition, aber sinnreich „Du sollst kein fälschliches Gerücht ausbreiten." Ex. 23, 5. wird treffend und der Tradition gemäß übersetzt „Verlassen darfst du ihn mit ihm." Luther „versäume gern das deine um seinetwillen." Ex. 27, 3. wird ganz vorzüglich die Schwierigkeit des Vtd gehoben durch die Uebersetzung „zu allen seinen Geräthen verarbeite Kupfer." Ex. 39, 15. wird übersetzt „mit Enbknoten." Dies war hier um so unerwarteter, da 28, 14 durch „verschlungen" und 28 , 22. ftan „verschlungene Ketten" übertragen ist. Lev. 4, 3. -ipn p -)£ „ein junges Rind", hingegen 14. „einen jungen Stier," ebenso 23, 18. Num. 8, 8. Besser 15, 24. „einen Stier aus dem Rinde;" dann aber in den folgenden Stellen, wie 29, 2. 8. „einen Stier aus den Rindern." Lev. 4, 14. „den Eingang" als stünde hier Bei Mendelsohn ist dies nicht so auffallend. Lev. 8, 7. wird 12 "IDN1! .und es saß ihm fest dadurch." Allein da dies Wort nur noch umal, und zwar in derselben Form und Constructidn, vorkommt, nämlich Ex. 29, 5., wo es nur transitiv sein kann, wie es dort auch unser Verfasser wiedergiebt; so kann es auch hier nicht anders genommen werden. Lev. 9, 23. „Und es kam an Mosche und Aharon in dem Stiftzelte." Originel, vielleicht richtig; auf jeden Fall aber sehr dunkel. Lev. 10, 6. wird nach den ältern und neuern Uebersetzern "unsn durch „entblößen" gegeben, was aber gegen die Tradition ist. Lev. 11, 15. |ojy gegen die gewöhnliche Annahme nicht Kaninchen, sondern „Springhase" übersetzt. Lev. 11, 16. „das Straußweibchen und den Strauß." So sehr diese Uebersetzung der Etymologie gemäß erscheint, so ist es doch sehr unwahrscheinlich, daß hier das Weibchen und Männchen besonders verboten werden. Lev. 19. 16. zu undeutlich „stehe nicht gegen das Blut deines Nächsten." Lev. 22, 22. n^IT „dem bas Haar ausgeht" gegen die Tradition und alle frühem Versionen, blos nach dem Arabischen. Lev. 23, 14. wird bßlD für ^212 tins genommen, indem es übersetzt wirb „zerriebene Körner" gegen die Tradition. Auch an sich sehr unwahrscheinlich, da ja von keinem Opfer hier die Rede ist, sondern von profanen Speisen jeder Art von der neuen Frucht. Lev. 26, 6. y-\$2 ungenau „in eurem Lande" für „im Lande. " Num. 2, 2. „sollen sich lagern die Söhne Iisraels" ungenau für das eine Wort ot* Num. 6, 4. mit Recht gegen die Etymologie, der Tradition gemäß „Kern"; aber der gewöhnlichen Genauigkeit nach war der Plural zu erwarten. Num. 7, 3. gegen alle mir bekannte Etymologie und gegen die Tradition „prächtig." Nnm. 7, 13. 14. wird „ Schekel paraphrastisch hmeingeschoben, und ebenso in der Folge. Num. 8,2. -jn^rC! fa wie 3 I „Auffetzen," neu aber treffend, vergl. d. Biur. Num. 16, 29. -jp© sehr treffend „heimsuchen." Num. 13, 19. wirb D'OilDZn wahrscheinlich nach Eben Esra „Gezelten," nicht ganz paffend, wie schon im Biur bemerkt. Num. 22, 7. 2^2^ „Wahrsagerpreis," so wie 32. E-p verderblich; beides gut nach Gesenius im Wörterbuch. Num. 24, 17. wird ni£* ^2 richtig der Parallelstelle Jer. 48, 45. gemäß, durch „des Hochmuths Sohne" gegeben. Num. 24, 21. wie p\N' Imperativ sein kann „Festige" ist mir unbegreiflich. Num. 32, 38. „und sie gaben Namen den Städten, die sie baueten." Der Tert hat etwas mehr, daher übersetzt auch Mendelsohn „und gaben den Städten, die sie baueten, die alten Namen wieder." vt. 11, 30. wirb nnN sehr gut durch „westwärts" gegeben. vt. 17, 3. „und vor dem Monde" soll heißen „oder." vt. 24,6. „Mühle oder Mühlstein," 221 heißt genauer nur der obere Stein. vt. 32, 14. N2!"l ä« hyperbolisch „sammt dem Mark des Nierengroßen Waizens." Besser Mendelsohn „mit dem Nierenfett von Waizen." vt. 32, 17. wird 2np2 räumlich genommen, besser wäre es aber mit Andern es zeitlich zu nehmen, wegen des Folgenden as'ruN-

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