Das Zelt
- Journal
- Das Zelt
- Volume
- 1 (1924)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1924)
- Date
- 1924-02-01
- Page
- Seite 67 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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EIN ZUG DES HERRN ALTRED DREYTUS; EINIGE ZÜGE MEISTER MONODS GEORG EHRLICH VRONI <ÖLGEMÄLDE> um so geheimnisvollerer Tiefe. Um so kindlicher, Geschichte! Welcher Unstern! Wenn man bedenkt, um so versöhnlicher, um so eifersüchtiger bewahrt, was alles aus dieser Geschichte für Frankreich ent- Durch sein Wohlwollen fühlte ich mich in Gestehen konnte.« Und in der Tat, man wußte nicht danken ein wenig als Bruder von Dreyfus. Bruder mehr, ob Dreyfus oder die Affäre Dreyfus unglückdurch gleiche Liebe, und das störte mich sehr. Da lieh war, fatal, für den Erfolg ungeeignet, vom waren wir nun. Wir waren Männer. Der gleiche Verhängnis gezeichnet. Denn Beide gehörten wohl Hauch beugte uns, der die alten Völker beugte, zusammen, untrennbar, ungetrennt, unteilbar und Dasselbe Problem wühlte uns auf, das Jene auf* ungeteilt, Eines das Andere stützend, Eines im gewühlt. Dieses Problem, dieses angstvolle Problem Anderen. der Fatalität, vor das jedes Volk gestellt ist, jeder Und schon nahm er Abschied und wir schüttelten durch Bücher unbeeinflußte Mensch. Und schon uns die Hände und gingen an unsere verschiedenen ging er fort, in Gedanken, im Wort den Mann Arbeiten, unseren verschiedenen Sorgen entgegen, und das Werk, den Helden und die Geschichte, unseren verschiedenen Kümmernissen. Und wir den Gegenstand und die Unternehmung verschüttelten uns nochmals die Hände wie bei einem schmelzend,- ohne es selbst zu bemerken — so Begräbnis. Wir waren die Verwandten des Ver* natürlich war das — ging er fort und sagte: »Welche storbenen und sogar die armen Verwandten. 67