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Der israelitische Volkslehrer · 1857-11-01 · Heft 11 (November 1857) · page 10

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 11 (November 1857)
Date
1857-11-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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320 Gelehrte Frauen NlauusUa Vlunss äs Hlmsicla. Auch sie schrieb zur Ehre des gefeierten Daniel Im, Lopez Laguna, wie man aus seinem: ^s ps^'o kivl äs Viäaz, der prachtvoll in London 1720 erschienen, ersteht. — Wenden wir uns nach unserem Deutschland. Hier bliiheit rs.ri.bs?avj Ehegattin des Rabbi Jacob Dan in Prag, am Anfange deS 17. Jahrhunderts. Sie war die Tochter des Rabbi Loeb Pizker M Schwester des Jacob Vizker. Iaido?sn beschäftigte sich M der jüdisch-deutschen Dichtkunst und dichtete einen Gesang der aus 5 Seiten Mitteloctav, ohne Angabe des Jahreö und Ortes, gedruckt wurde, wahrscheinlich in Prag 1603, wo ihr obengenannter Bruder Setzer, bei dem Drucker Gerschom Cohen, war. Das Gedicht ist betitelt: Ein schönes Lied, neu gemacht, Beloschen Techina ist's worden äuSgettacht. Die Verfasserin zeichnet ihren Namen in der letzten Strophe, Wenn jetzt wollt wissen wer daS Lied hat gemacht, Taube, Weib des N. Joseph Pan hat es dertracht. Tochter des ehrwürdigen Rabbi Loeb Pizker, zall Der Ewige mög uns behüten al. Wenden wir uns von der himmlischen Tochter, »Poesie«, zu der Gotteslehre, so finden wir erstens: Lörura, eine in, Talmud sehr berühmte Frau. Sie war die Tochter des enanaiuÄ den 'kai-Zion, und Gattin des äußerst gelehrten R. Meir, der auf sie den Vers der heiligen Schrift anwendete.' „Sie thut ihren Mund auf mit Weisheit und auf ihrer Zunge ist freundliche Lehre^)". (Spr. Sal.31,3^. Nicht minder merkwürdig war zu ihrer Zeit 5rmAtrau Ka-I.6vi.?6tÄOlüa von Regensburg erzählt in seiner Reisebeschreil'Wg von ihr, daß sie in der heiligen Schrift und im Talmud sehr -5) Auch Jaltha, die Gottin deS R. Nachmami, hatte der gelchle Hr. Vf. hier noch aus dem Talmud anführen können. » Ned.

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