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Der israelitische Volkslehrer · 1857-11-01 · Heft 11 (November 1857) · page 8

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 11 (November 1857)
Date
1857-11-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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318 Gelehrte Frauen werden als in der Grrinnerung dieser schönen Geister. Ich füh^ sie Zhnen vor, wie sie mir das Gedächtniß eingibt, ohne Rücksicht auf Zeit und Ort." „Die Poesie zunächst, dem Zartgefühle des schönen Geschlechtes mehr als alle andere Wissenschaften zusagend, zählt unter uns viele Dichterinnen, an deren Spitze Mtlisr Zis.-I.6vi glänzt. Sie war die Tochter des gefeierten ^!iu'I-IlAL8An ^uäa Ka-Iisvi, und halb Kind noch, ertönten schon ihre Saite» von hebräischen Liedern. Man hat noch von ihr geistreiche Epigrammen, die sie dem großen Dichter Ldn Vsra widmete. Sie schrieb auch ein schönes Gebet, in welchem sie sich Lat ka-kevi (Tochter da-I.6vi'L) zeichnete. — Der kstlioi- Ka-I,ovi ganz würdig zur Seite stehend, nenne ich Ihnen Debora ^.LvarsUI, aus Rom ein Stolz ihres Geschlechtes. Sie war die Frau des Rabbiners Joseph Ascarelli und lebte im Anfange' des'l?. Jahrhunderts. In der hebräischen Sprache und der italienischen Dichtkunst gleich sehr geübt, schrieb sie eine italienische Uebersetzung w heiligen Gesänge Äloss kisti's, welche in Venedig 1602 im Druck erschienen ist. vsviü Sola kovva, der jene poetische Uebersetzung 1609 neu auflegte, widmete tn dieser Auflage der Verfasserin ihr eigenes Werk. V e vora übersetzte in obengenannter Sprache auch die mit den Worten: „Seele lobe Gott!" ansangende Hymne des Nabbi Lsolisi, die große Beichte (Wiüäm) des NM Nissiin und das im Gebetbuche nach sephardischem Ritus befindliche „Sväoi' ^dvÄÄ« (Opfer-Ritual für den VersöhmmaMg.! Ferner erlaube ich mir, Sie bekannt zu machen mit der wackeren Sara voxia. Ssra Sula m yopia war eine sehr edle Frau aus Venedig, von lebhaftem Geiste und feiner Erziehung^ Sie widmete sich der Dichtkunst und den Wissenschaften und genoß in ihrer Zeit einen große»

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