Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1857)
- Date
- 1857-10-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Rundschau M eben so thöricht als schädlich. -7- Wenn Sie daker in ,-5^/. ü„ Gemeinde den Sabbath- und Festporabenden oas ^ch Ä r^-tt! boben Mr«tten w^den. welches Vermessenheit und Unkenniniß den n ^-/.'^ ^"tt^ bolM. Maße Dank und Anerk nn mg Au-WeUburg. ^orrkfp.) - werden aus den öffentlichen Blät- „rn bemts die erfreuliche Kunde entnommen haben, daß die Gnade unseres Herzogs uferen o.elverdrenten früheren Medij.'nalrath Herrn I)r Her' ^hier d-^Di-Bcharakter als Obermedi^inalrath verliehen hat, wotmch derselbe einen ansehnlichen Platz auf der Stufenleiter des Beamte... „«ges einnimmt. — Auö derselben Familie befinden sich „och -wei Mit- ^der im w.rMchen Staatsdienste welche Erschein»..., sonst in keiner jüdischen Familie Deutschlands vorkommen möchte. - Zugleich erlauben Sie mr. we.l gerade von ludischen Beamten die Rede ist, diese Geleaenh-it -u Mützen, um hier eine Bemerkung über die in d. Bl. geführte Polemik ^Betreff des Zeitalters von Csra. Nehemia und Sanballat niederzulegen Ueber diesen Gegenstand ist eine ganz weitschkchtiae Literatur Mhauden. Wir wollen aus der neuesten Zeit nur uenueu: Juaeuboll, «Usntar. iu uistor. Zsutis Lawki-it-tnae-, Ewald, Gesch. b. Volkes Israel M He rz fe td, Geschichte ,c. Auch von dem hiesigen Rabbiner Herrn wuenfels befindet sich über den Megenftanv eine Slbnandlung im Lit Blatt W-Orient" 1850 und!85I. Die Hypothese des Hrn. Vr. Enaelbert jfi auch schon da gewesen, und bereits von Verth old, Einleit. III?, 1014f und Anderen als handgreiflicher Jrrthum widerlegt. Und nun treten die Herren, welche über den Gegenstand in diesen Blattern sich geäußert haben in einer Weise auf, als wäre nie etwas über diese Dinge geschrieben wor- Sev! — Gibt es denn gar nichts Besseres zu thuu? Aus Oesterreich, Anfangs Sept. — (Eorresp.) Die Mittheilungen die ich Ihnen jüngst über die B e sch nei d un g ö fra g e zu Horti4 in Böhmen machte, haften jetzt ihren Umzug durch sammtliche deutsche Journale. Herr Rabbiner vr. Ehrentheil hat nun beim NnternchtsMinisterium Klage geführt, und mau erwartet die Entscheidung. Ich gestehe aufrichtig bin selbst neugierig, was das l). Ministerium entscheiden wird. Soll das M beschnitte» oder getauft werven? -. Ich glaube wol keines von beiden, nachdem hier ein kg.it aeooruxN vorliegt. Für die Zukunft aber .st in so ferne Mgchrgt, daß kein Rabbiner genöthigt ist, einen Knaben in vaS GeburtSi-ch einzutragen, in so lange derselbe nicht beschnitte ist. Jedenfalls halte ich. titlch meiner unmaßgeblichen Meinung, den Weg a^ verfehlt, wenn das Ministerium angerufen wird yl erklären,'was Recht ist in Israel. Einen eigenthümlichen Eindruck Hai auf mich auch der Aufruf der Hrn, Zchl. Rabbiner zu Groß-Kanischc, gemacht. Derselbe will eine Vorstellung üer diesen Gegenstand dem Ministerium übergeben, und verlangt, daß gleichjißnnte Rabbiner ihm ihre Zustimmung einschicken sollen. Dieses Kind soll cht zur Thora vorgerufen werden, eS darf, ^im Manne herangewachseu, m keinem jüdischen Rabbiner getraut werden (sie l) zc. Es siel mir dabei w witzige Ausspruch im Talmunb ein. Es wird nämlich gefragt, ob die Wien, die auferstehen, auch Tefillin legen müssen, und da heißt eS: M 'T^'M'L^- Wozu heute der Lärm und die Verhandlungen über Mgt, die erst nach Jahren spruchreif sein werden? (Uns ist der Gegenstand sehr ernst; und wir wären begierig, woher die Herren Eiferer ihre Belege mhmen wollen, den betreff. Knaben, selbst wenn er wegen Schmerjlichkeit Ur Operation die Handlung später verweigern sollte, mit ihrem Anathema j» btltgm! — Mau darf, wie wir bereits nachgewiesen, von seiner Schechita chn. und/sie wollen ihm versagen, nn Weib zu