Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1857)
- Date
- 1857-10-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3129675-3129778-3129789--2193-3133165- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Biblische Geschichte für die ,'Snielitische Schuljugend. ZtN und Schulbücher ohne alles religiöses Gepräge, keinen guten Erfolg s Schule und Haus haben. Gemüth und Geist wollen beim Kmde wie^bem, Volke zugleich Nahrung finden und wo auf Kosten des ^. pMgognch-dtdakttscher Dehler. Diese Schrift wird dadurch in allen Schulen deutscher Länder Eingang finden können, weil der Verfasser ftmen specifisch preußischen Standpunkt verlassen bat der seinem Lesebuche für Oberkleen viele mcbtpreußische Schulen erschließt. Der Anhang, jüdische Religionslehre für Anfänaer hätte, nnsrem Ermessen nach wegbleiben dürfen, ohne der Brauchbarkett des Buches Eintrag zn thun. Der Preis, 7 Sqr.. ist bei hübscher Ausstattung, billigst gestellt. u , i l Mische Geschichte für die israelitische Schuljugend*), von Manuel Hecht. 3. Auflage. Fulda, C. Müller. Schon die Z. Auflage spricht für die Brauchbarkeit des Büchleins. Die Sprache ist kindlich, nur hätten wir sie etwas mehr in biblischen Worten gewünscht, hierin dürfte Lurher unser Sprachmeister fein; die Erzählungen haben nichts in der Heilsgeschichte folgewichtiges übergangen. Daß auch die prophetischen Bücher berücksichtigt sind, ist sehr zweckmäßig nnd vermissen wir dieses ungerne in anderen biblischen Geschichten. Der Anhang, biblische Geographie mit einem Kärtchen von Palästina, macht es möglich, bibl. Geschichte und Geographie mit einander zu verweben. Das Büchlein ist umfangreicher und dabei billiger — 5Vz Sgr^ als ähnliche andere. A. E. Wir geben, der Uiwarteilichkeit willen, folgende günstigere Recen- M einer Schrift, die in d. Bl. mehr oder minder Tadel erfahren. — Zn Betreff des Haester-Hecht'schen größeren Lesebuchs ging uns zur Veröffentlichung die Bemerkung des Lehrers einer der größten Gemeinden in Baiern zil. daß er vvn der Einführung abstehen mußte, weil das obige Buch Anklagen m Betreff der Behandlung der Juden in Baiern enthielte. — Also!V^212 'NNM Polemik muß solchen Büchern, sowie überhaupt ver Jugend ferne gehalten werden. — Noch ist ein tüchtiges Lesebuch für unsere Schulen, aus eigenem Kern und Stamm, ein xwm ässiäsrivin. — Red. «.«-WZZ>k5S^»»»