Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 9 (September 1857)
- Date
- 1857-09-01
- Page
- – (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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68 Die werdende Schöpfung. seid ihr, Vater uud Mutter, O^12N Nd^l und die Sternlei n — das sind euere Kinder. Und ein glühender Lehrer de» Frömmigkeit der Sonne gleich sei der Vater und eine sanfte Lehrerin der Sittlichkeit, dem Monde gleich sei die Mutter sNttN damit sie beide leuchten auf Erden, N^IN und herrschen am Tage des Glücks und in der Nacht des Unglück S -s!MN IlttN?'2 ^-12N^. u n v unterscheiden zwischen Licht und Finfterniß in ihrem Hanse — '2 ^1 damit Gott es sehe und sich freue, wie gut euer Haus bestellt sei! — Darum, wollet ihr euere Kinder wahrhaft glücklich machen, und gewiß Das wollet ihr, o so leuchtet ihnen vor in allem Guten; zeiget ihnen in euerem Vorbild den hohen Vorzug eines ächtfrommen und reinen Wandeis! nÄIa58o1". was man so gewöhnlich Glück nennt, das könnet ihr ihnen nicht mitgeben. Aber »^welio", Segen, könnet ihr ihnen mitgeben in einer religiösen, sittlich kräftigenden Erziehung. O versäumet es nicht! Fehlt ihnen dieser Segen, was nützt ihnen alles Glück? In diesem Segen aber gebt ihr ihnen zugleich das wahre Glück! Und kümmert euch nicht varum, wenn Dieser und Jene über eure fromme Gesinnung lächelt, über eine wahrhaft religiöse Führung eures HauseS spöttelt und spricht: „sehet, auch der gehört zu den neuen Frommen". Habt den Mnth, das was ihr für heilsam erkennt, mit Nachdruck zu vertreten. Habt den Murh, das Licht Tag und die Finsternis? Nacht zu nennen! Denn wer in einer Religion wandelt, die voll Aberglauben und Mißbrauch ist, der wandelt im Finstern. Wer es aber in der Nufklärnng bis zur Religionslosigkeit gebracht bat. der wandelt wieder im Finstern. So scbeivet denn bei Allem, was die jetzige Zeit bewegt, zwischen Licht und Finfterniß, zwischen gut und bös, dann werdet ihr die neue Schöpfunq in Israel, die (»ott vorbereitet, heilig fördern, wenn ihr überall de» Vorzug des Lichtes geltend machet in euerem Wirken in der Welt. — 3. Und machet ihn geltend endlich in eueren Wünschen und Gebeten vor Gott. " Als der Herr eiust Salomvn erschienen war und ihn fragte: sNd-^ 7!V Wünscht, was soll ich d. ir geben? Da bat er um ein verständig ges Herz, „zu unterscheiden zwischen gut und bös" (l. B. Kön. Z, 10—14.) „Und es gefiel dem Herrn, daß Salomo Solches gewünscht. Und Gott sprach zu ihm: mit du Solches gewünscht, und dir nicht gewünscht langes Leben,