Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1857)
- Date
- 1857-07-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
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248 Rundschau. zeugung;u bringen und dadurch die Lage unserer Glanbensgenosse^ daftlbii in elwaö zu mildern. Breslau, 2». Juni. Gestatten Sie mir die vorläufige Anzeige, laß im Laufe von l t Tagen von mir ein Werk erscheint, das ich als Rk' suttat langer angestiengter Studien der gelehrten Welt zur Prüfung vorle^ ^eiu Titel ist: „Urschrift und Übersetzungen der Bibel im Lichte der imiereu lfntwickeluug des Judenthums." — Der Zweck dieser Anzeige ist nichr, die Aufmerksamkeit vorzeitig auf dieses Buch zu lenken, das, wenn seins Forschungen wie ich wenigstens die Überzeugung hege — die W.chrbm sofern, sich rou selbst Äahil brechen muß, sondern um meinen Dank LtL e5elu Ääimeül auszudrücken, welche mit hochherziger Bereitwilligkeit Herau^abe tieses Werkel gefördert haben; es sind: Der Großh. Tesk^:. Konsul, Herr Banguier Ä. H. Goldschmidt in Frankfntt a. M.; Aiber: Cohn in Paris, der auf 100 Ercmplare gezeichnet, und H?rr Kaltsch fnr Frau Baronin ron Ziothschild in London. — Erwächst^ meinem Buche der Wissenschaft und dem Glauben ein Ämtheil, so ist zunächst diesen Gönnern zu verdanken. Geiger. Aus Darmstadt/ im Juli l857. (Corres.) — Dem hiesigen iS, ra^itischen G^ncinde-Vorsiande ist eine mit zahlreichen, die überwieget- Mebrh^it der hiesigen israelitischen ReligionZ-Gemeinde darstellenden Unterschriften versehene Dankadresse überreicht worden, woraus Sie elkenrit^ mögen, von weichem guten Geiste unsere Gemeinde durchwehet, und welch' entschiedene Gesinnnng in ihr erwacht sei, aus ihrem lethargischen Zustand zu einem neuen religiösen Leben stch zu ermannen. Die genannte Dankadrefft lautet: «,?ln Hochlöblichen Vorstand der israelitischen Religionsgelneinke zu Darmstadt. — Nachdem seit mehr als zwanzig Jahren die hiesige Gemeinde mit dem bisherigen Rabbiner Vr. Auerbach die unergMlickm Streitigkeiten gebabt und nachdem die Bemühungen aller früheren Volst5ntt, dessen Vergehungen und Ordnungswidrigkeiten zu erweisen und ihn v^r semer wichtigen Stelle zu entfernen, fruchtlos geblieben, gelang eS Mlch Ihnen, Hochgeehrte Herren, das Recht der Gemeinde Allerhöchsten und Hcchsten Orts zur Anerkennung und die Wahrheit an den Tag zu bringen. Tie lue rauf erfolgte Entfernung des vr. Auerbach von hiesiger RadbimMelle tuich Se. königl. Hoheit den Großherzig ist daher Ihr Verdienst. Sie, vereinte Männer, haben zwar in sich schon hiermit das erhebende Bewußlsm, wahrer Religiosität und ächter Humanität gedient und den lange gestörten Frieden unserer Gemeinde wieder hergestellt zu haben. NichtsbestowemAtt Kalten wir unterzeichneten Glieder hiesiger NeiigionS-Gemeinde es für Losere Pflicht, Jbuen für Ihre deßfallsige andauernde, umsichtige, energisch? und wahrhaft aufopfernde Thatigkeit unfern wärmsten Dank auch aus?rü^ Uch hiermit anzusprechen, indem wir hoffen, daß die Anerkennung, Weichs Ihr Streben in der Nähe und Ferne und insbesondere bei den hiesigen Ge-