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Der israelitische Volkslehrer · 1857-07-01 · Heft 7 (Juli 1857) · page 25

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 7 (Juli 1857)
Date
1857-07-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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und die protestantischen Dissidenten. S3S und klein," also eine Zeit, wo die Entwicklung des rein Menschlichen im Menschen die höchste Blükhe entfalten wird. Von „Ztttmguug" von „ewiger Verdammniß" ist da nicht die Rede, und wir glauben nicht, daß diejenigen, welche solche entsetzliche Vorstellungen hineintragen, der Religion damit einen Dienst ltlsien. Ist eS Euch Ernst, Religion zu verbreiten, und den in so vielen Gemüthern wankenden Glauben zu befestigen, so hört auf?as prophetische Wort- (Zacharias 3. 16) „Das ist. waS Euch zu thun obliegt: redet Wahrheit mit Eueren Nebenmenschen; Wabrhett. Gerechtigkeit und Frieden lasset in Euern Thoren wohnen." Wahrheit aber ist nickt in scholastischen Spitzfindigkeiten, welche die Unduldsamkeit, die sie zu einem Thore hinauswtisen. durch tausend Hinterpforten wieder einlassen. Wahrheit ist nicht in den dialektischen Künsten, welche lehren die Bekenntnisse frei, ihre Uebung aber nicht zuzulassen. Wahrheit lft nicht in der Unterscheidung zwischen bürgerlichen Rechten, welche die LcbtnSnothdurft, und staatsbürgerlichen, welche das eigentliche Menschen- und Vürgerleben gewähren^). Gerechtigkeit kennt nicht Es verdient bemerkt zu werden, daß grundsätzliche Ausschließung der Jude» von Tt^atöstellen, von StaalSlehrern der röm. Kirche nicht einmal für dkn Kirchenstau ausgesprochen wirb. Der apostvlische Misstonär I. M. Niceunus sagt i» seinem Werke: it Nsssi» voimto: Losa mirsdlleüiooiio l ästtnri: eov stsvte lo ststvto, elio nessuuo si» elvtto »ck oMvl, <!^ko von st» ^Ivotta alls, 5»nts romana Ldlesa, i (Ztriüvi in vjrta 6i tslv st» tut» gon v^nxnilv sxelnst <tt yuvZji okkiej, xoreb« possorio 6Zrsi.- f!6?Ii « ä«»vnti glZ» ssnt» eni«s» rowsn», »t xseifloamsnt« en ar«r5Stit» v vi v-tn o fra n <>i. Ebenso klgsyuarö» äs Lusants IvS»sis L Vsuns? Z. 0 2 x 1«»). Wie ein Man» wie ^kao ^.uls? die Ansicht bmrtneilt. welche die Ausschließung von Staatö stellen und dem politischen Bürgerrechte nicht als Verfolgung betrachtet, das möge bei dieser Gelegendnt hier ongrführr werden: Kann — sagt er — Herr Asadstone (der sich m seinem Werk, c>5 Odurcl, nvä 8tst« in diesem Sinne in Beziehung auf die Dissenter aussvrach) glauben, daß einem religiöse» System, welches er skr falsch hält, dem SocianiSmnS z. B. die Wahl frei gegeben sei, wenn man sagt: Bleibst du nicht unwandelbar bei dem Glaube» der Nicäischen Väter, so wilst tu zwar nicht in Smithfield verbrannt, nicht in den Kerker von Dor« Mir geworfen werden, nicht einmal mehr Abgaben bezahle». Du sollst über aus allen Stellungen gestoßen werden, in welchen du dein« Talente, mit Ehre für dich, mit Nutzen für dein Baterland verwenden könntest. Das Haus der Gemeinen, die B«nk der Magistratur ist nicht für dich. Du sollst sehen, wie jüngere Männer, die an Talent und Stellung unter dir stehen, zs allen Ehren gelangen und die Blicke der Nation auf fich ziehen, während tu zu Hintansetzung und Vergessenheit bestimmt bist. Hast du einen Sohn, der große Hoffnungen rechtfertigt, einen Sohn, dessen Entwicklung andere Vater mit der höchsten Freude begrüßen dürften — so soll die Entwicklung seiner hohen Gaben eine Marter für dich werden.---— Erziehe ihn, we»s du seine Entwürdigung recht fühlen willst! Erziehe ihn, wenn du Wünscht in ihm erregen willst, deren Erfüllung nur ihm unmöglich ist!

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