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Der israelitische Volkslehrer · 1857-06-01 · Heft 6 (Juni 1857) · page 30

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 6 (Juni 1857)
Date
1857-06-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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SS. N e e e,! s i o!l e n. 1. M. L. G. Blaues Handbuch des Wisftnöwürdigsten aus der Natur und Geschichte der Erde und ihrer Bewohner. 7. Aufl. Herausgegeben v. Vr. A. Diester weg. — Braunschweiz. Gchwetschke u. Sohn. (Ausgabe in 3 Bänden zu je 5 Heften^ jedes Heft s Z0 Bogen, 10 Sgr.) Obwohl dieses Werk nicht in den engeren Bereich unserer Zeitschrift fällt, so wollen wir doch nicht versäumen, im Interesse wahrer Bildung und Humanität, die am Ende jeve religiöse Zch. schrift sehr nahe angehen, israelitische Lehrer und Familienvater aus dessen Trefflichkeit und Gediegenheit aufmerksam zu machen. Dasselbe liegt jetzt im 5. Hefte, also bis zur Vollendung des ersten Bandes vor uns. und wir können sagen, daß wir der Er, scheinung jedes neuen Heftes mit Verlangen und steigender Teilnahme entgegen gesehen haben. — Die allgemeine Einleitung gib! über daö Universum, über den vorwelrlichen und gegenwärtigen Zustand unserer Erde, in klarer Darstellung, in Zur Bewunderung der Natur und des Schöpfers »varm anregender Weise, reichlichen Stoff naturgeschichtlichen Wissens, und bringt solchen durch treffliche, in den Tert verwebte Abbildungen, welche dem Auge enm wahren Genuß darbieten, zur instrMiven Anschauung. — Zn hohem Grade belehrend sind hieraus die geographisch-historischen Mittheilungen über die Länder, welche der 1. Band umfaßt, nämlich die pyrenäische Halbinsel, Frankreich. Großbritannien, Holland, Belgien und die Schweiz. Keilt wichtiges historisches Moment ist übergangen, und die Beschreibungen von Paris und London geben dem Leser ein lebhaftes Gesammtbild jener beiden Weltstädte, wie er eS nie in einem trockenen Handbuche der Geographie finden wird. Höchst anziehend ist im fünften Hcfte namentlich die Beschreibung der Schweiz, und Land und Leute trete?! uns in ihrer ganzen charakteristischen Eigenthümlichkeit lebendig vor die Seele. S. 7-12 heißt es: „Geduldet werden 3200 Israeliten." Diese Auödrucköweise ist seit dem vorigen Zahre Gon» lob! nnrichlig geworden. Unsere Glaubensbrüder in der Schweiz sind, mit Ausnahme der Freizügigkeit und unter Beschränkungen gegen die Aufnahme ausländischer Juden, in allem Uebrigen de» anderen Landeseinwohnern völlig gleich gestellt, so daß der Aufnahme eines Juden in die Volksrcpräsentation gesetzlich nichts mehr im Wege steht. DaS hatte bemerkt werden sollen. Im Mb'

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