Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1857)
- Date
- 1857-06-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3129675-3129778-3129785--2028-3132996- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
195 Wann lebten (5'Sra u. Nehemia fallen. Nehemia 12, 10. 11. wird die Neihefolge der Hohenprie. ster '.'vi, Zesch nah. welcher mit Serubabel hinaufzog bis auf Iad dual,, der, nach der Erzählung des JosephuS Alerander enrgegenzog, folgendermaßen angegeben: „Und Jeschuah zeugi» Ioiakiln. und Jojakim zeugte Eliaschib, und Eliaschib zeugte Jojadah, und Zoiadah zeugte Jonathan, und Jonathan zeugte Jaddua." Nun aber lebten zur Zeit Esra's noch Söhne und Brüder des Hohenpriesters Jeschuah, welche auf dessen Befehl sitz von ihren ausländischen Weibern trennten. (Esra 10, 18.) H5m nun Esra seine Eolonie im siebenten Jahre Artarerris II. hin. aufgeführt, so müßten die Söhne und Brüder des Jeschuah, vn bereits im I. 5.86 als Hoherpriester mit Serubabel nach Jerusalem hinaufzog, noch nach dem I. 397 gelebt haben, was gewiß mehr als unwahrscheinlich ist. Auch nach Josephus (MM Xl. 5, 1.) war Esra ein Zeitgenosse deS Hohenpriesters JojakiN. des Sohnes Jeschuah's; nur versetzt er beide, wie schon oben bemerkt, in die Regierungszeit des Xerres. Nicht unbemerkt dürfen wir lassen, daß Nehemia 12, i, unter den Priestern und Leviten, welche mit Serubabel hinaufzogen, auch ein Esra genannt wird) und wirklich nehmen manche Ausleger diesen für den Begründer der neuen jüdischen Colom, so daß eine zweimalige Reise desselben anzunehmen wäre, und er schon in das Zeitalter des Cyrus hinaufgerückt würde. Wir stimmen jedoch den Auslegern bei, welche behaupten, daß dies ein anderer Esra sein müsse, einmal weil er nicht den Beinamen yksssoker" führt, und dann weil zwischen der Ankunft SerubabelZ in Jerusalem und dem siebenten Regierungsjahre des Artarerresl. ein ZeitVaum von 76 I. in der Mitte liegt*). Ein ähnliches Verhältmß wie bei Esra stellt sich auch bei Nehemia heraus. Als dieser im 20. Jahre Arthachaschastha's in Jerusalem ankam, war Eliaschib Hoherpriester. (Nehem. 3,!.) Wollte mann nun auch annehmen, daß Eliaschib noch im 2V, Regierungsjahre Artareris II. (381 v. Chr.) gestorben sei, k würden dennoch er und sein Vater Jojakim und sein Großvsm Jeschuah ISS Jahre lang die hohepriesterliche Würde bekleide: *) Nach d.m Talmud (Megilla IS. d.) war zwar SSra wirklich m Zeitgenosse Serubabels, allein er zog nicht mit demselben nach Jerusaks um das GesetzeSstudium unter Baruch den Nerja nicht zu unterbrecheworaus gefolgert wird, daß das Studium des Gesetzes ein verVienjUichm.» Werk ist, als der Aufbau deö Tempels. Demzufolge hält auch der TawÄ den Nehemia IS, 1. unker den Begleitern Serubabelö aufgeführttu An nicht für den So pH er.