Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 8 (August 1851)
- Date
- 1851-08-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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StoteSdttnstlicheS. jenigen Elemente beseitigt und' durch ansprechendere ersetzt find' welche in der alten Gottesdienstweise, der Langweile, Zerstreuung und Andachtslosigkeit soviel Spielraum geboten haben.-- Die deutschen Gebete find unseren! „VIuZsuK SadbaM« entnommen und in einem besonderen Hefte zusammen gestellt. — Soviel zur Einleitung im Allgemeinen. Ueber die Opfergebete an diesen Tagen haben wir aber noch eine besondere Bemerkung hinzuzufügen. Wir reihen dieselbe an unsere bezüglichen Worte im Maihefte Seite 120. Dort theilten wir mit, daß wir auf den ausdrücklichen Willen von orthodoren Besuchern der Synagoge die betreffenden Gebete geändert haben. Das verhielt sich nämlich so. Nachdem wir im Jahre 5607 (18t7) die Beschlüsse der Rabbinerversammlung zur Ausführung brachten, so verwiesen wir, wie bereits mitgetheilt, die Opfergebete in die stille Andacht. Das wollten wir consequent auch für Neujahr lM^erföhmmgstag Demnach sollte der Vorbeter auch an diesen Tagen sogleich laut anheben, die betreffenden?wtün einschalten, von NNtt an die stille Andacht beginnen, und mit sollte der Vorbeter die Wiederholung anfangen, sodaß die differirende Stelle D'ttVN ^SOI in die stille Andacht kam, wie an den drei Hauptfesten. Dagegen wurden mir von einem orthodoren Synagogenbesucher, im Namen Mehrerer, Einwenduugen gemacht und gesagt, ich sollte lieber die bezügliche Stelle für den Vortrag des Vorbeters ändern, als sie inderBetweise der unverkürzten stillen Andacht stören. — Ich und der Vorstand unserer Gemeinde gingen gerne darauf ein, und so wurden jene Gebete denn geändert. Wir theilen beim Musaf und Neujahr die betreffende Formel mit. — Die Ordnung der einzelne Gebete für N"i ist folgende: '..' 7.^. Neujahr. Vorabend des Neujahrstages. — Ps.!2l,hebr., rezltirt. Deutsches Gebet mit Gesang (ctussnlt Ilabdajitn S. 2. Der Refrain - Empor zu de »erhabnen Höhen :c." Choral, sehr paffend componirt; das Ganze, abwechselnd gesprochen und gesungen, macht immer einen guteu Eindruck.) EinleitungSrede. — vareenn u. s. w. der übliche Gottesdienst. — D und Choral in herkömmlicher Synagogenmelodie, nach Sulz er. ReujahrStag. — Der Frühgottesdienst (um S Uhr beginnend) iu üb. licher Weise; die kesuk« äesiwrs werden an Neujahr- und Versöhnungstag alle recitativisch vorgetragen. (S. ob. S. 70.) — Xisedmatd m deutscher Uebersetzung. — Von bis wie an Sabbath- und Fest-