Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 8 (August 1851)
- Date
- 1851-08-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Heimkehr des Sohnes. KindM der Menschheit zurück; TwdN vlH sNÄ. Und die ganze Menschheit ist der in die Welt verschlagene Sohn unseres Gleichnisse» 5 fie hat sich durch tausend Jrrthümer htndurchzuwinden, um am Ende dort wieder anzukommen, von wo sie ausgegangen, daß sie rein, vollendet dastehe, wie am ersten Tag. Ihre Jrrthümer aber, sie werden ihr zu Nutzen kommen; sie wird geläutert und gereinigt und als ein ganz neuer Mensch zu dem Zustande deS Friedens und der Glückseligkeit zurückkehren. — Und unsere Zeit, die das angeborene Menschenrecht, das lange in den Staub getretene, wieder zur Geltung bringen, die der ursprünglichen Vernunft, der lange verdunkelten, wieder zu ihrem Lichte verhelfen, den Haß um deS Glaubens willen vertilgen, Trennungen und Scheidewände unter den Menschen aufheben, tausendjähriges Unrecht wieder gut machen, tausendjährigen Jrrthum und Wahn beseitigen soll, unsere Zeit, die überall tastet, versucht, Vie der Austand der Menschen auf einer natürlicheren Grundlage als bisher gegründet, wie er verbessert werden könnte, damit die Menschheit durch und durch erneuert werde — diese, unsere Zeit, bewährt sie nicht in diesem Allen ein Zurückstreben zur Natur bei ihrem ernsten Vorwärtsstreben? Strebt die Menschheit nicht, ihre unsprüngliche Einheit wieder zu finden, trotz dem Zwiespalts, der uns überall entgegentritt? strebt sie nicht in der Tiefe nach Frieden, trotz den Kämpfen, welche uns die Oberfläche zeigt? — Darum schmähe mir Niemand die Zeit, schmähe Niemand am Ansänge des neuen JahreS daS alte Jahr! Viel Beschwerden hat es gebracht, aber auch Anfänge und Saatkörner künftigen Heiles. Ein unnatürliches Zurückdrängen in den alten verdorbenen Zustand wird den Gewalten der Finsterniß nie, nie gelingen, aber ein natürliches Zurückkehren im Geiste zu dem ursprünglichen besseren Zustande, zu dem Zustande des HeileS und des Friedens, der Freiheit und der Freude auf Erden, daß Gott sein Werk wieder ansehe voll Harmonie uud Einheit, und spreche: „eS ist sehr gut" — daS ist daS heilige Streben der Zeit; dahin ist ihr strahlendes Antlitz gerichtet! Darum lasset sie uns in ihren edleren Bestrehungen nach Kräften unterstützen. Die »leselmba^ der Mensch-