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Der israelitische Volkslehrer · 1851-08-01 · Heft 8 (August 1851) · page 17

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 8 (August 1851)
Date
1851-08-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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! Die Rütttehr. 185 heitbestehe dann, daß sie im Geiste heimkehre zu ihrer Kindheit. 2. Aber auch in der Wirklichkeit zurückkehre zu Gott. Ohne diese Rückkehr zu Gott wird die Menschheit das Werk der Erneuerung ihrer Zustände nicht fertig bringen. Als der erste Mensch Gott verließ, ward er aus vem Paradiese verstoßen; und eine Rückkehr ins Paradies, eine Rückkehr in einen besseren glücklicheren Zustand ist für den Menschensohn nicht möglich, ohne daß er die Hand Gottes innig ergreife. Alle die Nebel, welche die Schattenseite der Gegenwart bilden, die Ausgelassenheit, die Zügellosigkeit, die Selbst- und Genußsucht, der Haß der Parteien, das Untergraben des Bodens, auf welchem der Gegner steht, damit er lebendig in den Abgrund stürze, das Antasten und Herunterziehen alles Dessen, was ihm heilig ist, damit er recht tief sich verletzt fühle — diesen wie anderen Nebeln dieser Zeit kann nur gesteuert werden durch den sittlichen Ernst, welchen die Menschheit in sich aufnehme, und dieser sittliche Ernst kann nur ruhen auf der unerschütterlichen Grundlage einer tiefen und ächten Frömmigkeit. Darum findet ihr jenseits des Meeres, wo die Freiheit ihre heiligen Zufluchtsorte gegründet hat, die Religion hoch geachtet, und so sollen sie bei uns, wenn sie die Thronendes Wahnes stürzen, stehen lassen den Thron des Allmächtigen, den Thron der reinen Gotteserkenntniß, vor dem einst alle Völker knieen werden; sonst werden sie auf Sand bauen, sonst wird Gott im Entstehen zerstören ihren babylonischen Bau! Darum beten wir heute die erhabenen Worte: ''K'NQtt 'N^?M D'N^tt -Unser Gott und Gott unserer Väter! re- 1^2 O7PN?2 giere Du über die ganze Welt in deiner Ma- /2 7V KL^M ,"111222 jestät, erhebe dich über die ganze Erde in dei- N-NNI "er Herlichkeit, und strahlin der glanzvollen deiner Macht über alle Bewohner des Erdballs, deines Landes; damit jeder Entstan- 72 72N „^Mle, daß du ihn entstehen ließest, da- 72 7'2'1 ,1N7j)2 NNK '2 jeder Erschaffeue sühle, daß du ihn -rschaf- '2 sen habest, und Alles, w-S eine Seele in seinem 1SX2 IVdt ^2 Ovem hegt, ausrufe: der Ewige allein, der Gott ^7^^' 'N75< " Israels ist König, und sein Reich erstreckt sich :N7VV 722 M127O1 über Alles!" - Und darum ist eS die erhabenste Hoffnung, die wir heute im t7

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