Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1851)
- Date
- 1851-07-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Pyt SkW Asrqch z4» Dieser Name bedezstet aber auch ferner: Held für Gott. Ihr werdet fragen: wie? bedarf denn Gott zur Ausfihrung seiner Zwecke unseres schwachen Arms? Darauf gibt uns die Geschichte Antwort, daß Gott in der Menschenwelt alles Große und Herrliche durch Menschen ausführt. Ihre Siege sind seine Siege, aber auf den Namen der Erwählten GötteS werden sie eingetragen. Das gilt auch von dem Namen Israel; durch diesen Namen soll die Verehrung des göttlichen Ramens zum Siege gelangen. Denn der Sieg der Wahrheit über die Lüge, der Vernunft über die Unvernunft, deS erleuchteten Glaubens über den Unglauben und Aberglauben, das ist der Sieg Gottes über seine Widersacher, eins mit dem Siege Israels über das Heidenthum. Darum ist es der Name Gottes, den wir triumphirend durch die Welt tragen, selbst in Druck und Roth. Darum sagen unsere Weisen über den Vers in der heutigen Thoravorlesung: O'N^tt v^v „und Gott erhob sich über ihm," das große Wort: NNdM?n jN die Patriarchen, sie wären der himmlische Wagen Gottes, auf welchem er sich leuchtend erhob. Und diese Aufgabe haben wir noch, Träger des Gottesgedankens zu sein, daß wir durch ihn, daß er durch uns erhoben und verherrlicht werde. Wie ruhmvoll für uns, wenn wir dieser Aufgabe eingedenk bleiben! wie schmachvoll für uns, wenn wir sie der Vergessenheit übergeben! Und das ist Israel im Begriff, jetzt zu thun, jetzt, nachdem es gesiegt mit Gott über den finsteren Feind, welcher eS angefallen in der düsteren Nacht; jetzt will es aufhören zu sein ein Held fü r Gott, ein Kämpfer für die Sache Gottes, für die heilige Sache deS Lichtes! Jetzt, nachdem des Bruders Haß besiegt ist, jetzt will eS freiwillig auf seine Erstgeburt im Glauben an den einzigen Gott verzichten unv um irdische, sinnliche Kost verkaufen das göttliche Recht! O Schande! o unendliche Schmach! Nie war die Sache des IudenthumS so verwahrlost wie jetzt; unsere Jünglinge — ohne Religion und dadurch ohne Schirm der Sittlichkeit wachsen so viele auf; werden sie Israeliten werden, Helden mit und für Gott? — Unsere Manner — zu trage oder zu stolz sind