Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1852)
- Date
- 1852-10-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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250 Das vierte Viertel oder das Greisenalter. ^^.^ IN. . ''/^'V Und endlich zu einer Zeit der Freude. — „Am ächten Tage sollet ihr ein Beschlußfest feiern; keine anstrengende Arbeit sollt ihr Verrichten." Denn während der anstrengenden Arbeit des Lebens weicht oft die Freude aus unserm Herzen,- lagert sich oft der Kummer auf unsere Stirne, wenn wir im Schweiße unsres Angesichts das Stück Feld bebauen, das Gott uns angewiesen. Doch das Greisenalter sei der F eiert ckg des Lebens; da fteue sich das Herz der gethanen Arbeit; und alle Hausgenossen, SölM und Töchter, Enkel und Urenkel, alle guten Menschensreuen sich, Dir, o sanftmüthiger Greis/ das Leben zu erheitern, deine Tage zu verschönern; deine Anwesenheit in der Familie wird als ein besonderes Glück betrachtet, wie schon unsere alten Lehrer sprüchwörtlich bemerkten: d<2V „wo ein Greis im Haust ist, da ist Glück im Hause." ' So werde dir, o frommer Jsraelite, das Greisenalter zu einem Freud enfeste; ^86wan Limeliatdenu!^- Und wenn heute auch die „vier Fruchtarten" nicht mehr in unsrer Hand sind, die vi er Lebensalter sind in unsrer Hand, sie sind in der Hund des frommen Greises, in harmonischer Verbindung ,NNtt'NNVtt2, daß er sich; freue auch am achten Tage, am Beschlußfeste vor Gott. Darum bietet, wie das heutige Fest, so das Greisenalter einem wahrhaft frommen Israeliten ein eigent-HüUlli ch es Fest, (IVA) ^1). ein eigent^hümliches Loos, tlQ^tZ) O^S) e inen e i g en t hü m lich e n Segen, ^L>2 N2"»2^ und wir rufen unfern ausgedienten Greisen zu: NNV^N euch zie met-die Freude, L22^? LD^IION e uch z i e m e n d i e F e ste, Q^Ä^ Q^'' Q2^? 0^2 gute Tage z ie m e n euch! » - Unsere Weisen sagen vom heutigen BefMußfeste, es gleiche da der fromme Jsraelite, der am Freudenfeste die Armen und. Verlassenen reichlich gespeist, einem Königssohne^ der - die Gäste seines Vaters so unermüdlich bediente/ daß^ der König ihm zuruft: „ich weiß, daß du dich sieben Tage' seht um weine Mäste bemüht hast, darum wollen wir nun Einen Tag recht vergnügt sein." Und also rufet auch euch^ ihr lieben Greise, die