Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1852)
- Date
- 1852-10-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Das vierte Viertel oder das Greisenalter. 2S1 ihr eure Lebenspflicht treu gMt, die ihr die Gäste Gottes, eure Mitmenschen, eure Kinder/ eure Brüder, Schwestern und VerwandtewÄfrig bedient hübt, der Herr am Beschlußfeste zu: seid ^jetzt ftoh eurereb'gethanen AMit, 2^? O^L^, Mrgnügt und ^wohlgeMtth,^ und gönnet euch an meittem Tische in festtäglicher Ruhe die Freude, welche die Erde auch dem frommen Greise noch bietet^'— . Und den Blick von der Erde gen Himmel gewendet, sehen wir bei abnehmendem Monde, wie die erbleichten Sterne wieder hervortreten und ihr ewiges Licht ausgiessen. So dem Göti zugewendeten - G emüthe des frommen Greises treten Ms de^'WMenen'Himmelsräumett die erblaßten Sterne, die abgeschiedenen, theuren Seelen wieder näher, und Hoffnung spendeM grossen' sie ihr Licht in das gläubige, liebende Gemüth. And wie der Äbnchmende Mond sich wieder dem Urquelle seines Lichtes, der Sonne üähert, um dann neu zu leuchten, so nähert die fromme Seele sich mehr und mehr der Gottheit, dem Urquelle alles Lebens und Lichtes) um einst neues Licht zu empfangen, — wie es von der Liebe Gottes, die sich in Ratur und Menschenleben ewig erneuert, im Gebete d'eßhalb so schön heißt: ^PIS IN^IM^ Mott ist ein Schöpfer voll Treue, fein Werk voll Trew,! und zum -Monde spricht er, daß er sich erneuere. ^2 "MV^ N^SN MLS!) Das ist eine prächtige Krone für die, welche vom Mutterlelbe an der Fürsorge Gottes anHeim gegeben sind, daß sie gleich dem Monde sich einst erneuernund ihrem Schöpfer zur Verherrlichung dienen werden, um des Ruhmes: feiner glorreichen^ ^MKSN i,Eine prächtige Krone!" — Worauf bezieht sich dieß?-Dieses bezieht sich auf einen schönen Spruch Salomes,.(16^3l), -der da lautet: N^SN NNVZ) eine MäWMeA^ Alter; — wann? — ^^Wns)N^sW^^n?5sie gefunden wird auf dem Wege der' Tugenv.'Wejm dei? göttt Alte, welcher seine Tücken bis in die spätesten Jahre bewahrt, welcher der Geldbegier immer noch ergeben ist, Mm 'Mnlichen Genüsse fortwährend stöhnt, — ^dUQ M - der ist unerträglich, den verachtet die Welt, dem ist das Alter keine schmückende Krone. — Achtung, Ehr-