Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 8 (August 1852)
- Date
- 1852-08-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Das erste Viertel oder die Jugend. 189 du " — O ringe dich empor über den Staub, solange noch Kraft in dir ist; und die reine Freude am Guten ersetze dir die getrübte Freude an der ErWerüng^bei^ . . . Und du, Jüngling, der du noch im Lande des Aufgangs, im Paradiese wandelst, das Herz voll Maienlust und Frühlingsseligkeit — "M2 NOL? „freue dich, o Jüngling!" freue dich von ganzem Herzen! —^Unsere heilige Religion (verlangt keine Kopfhängerei und Muckerei, welche erst recht in's sittliche Verderben führt; sielwill den Menschen froh sehen, aberunschuldig froh.^ Darum beschwöre ich dich am Gedenktage, o Jugend, so lieb dir i deine Freude und der kMftM^uMetrübte Rückblick in deine Vergangenheit ist, hüte dich in der Freude, daß du nicht sündigest! O' N^>ttN1^ N^tt '2!N1 Nicht MMm« Gott sagt er, sondern „Saöloklm«, welches wörtlich heißt der Gott! denn es ist der Gott, welchen jeder in sich trägt, der Richter, der Jedem im Innern sitzt. — Wisse, daß dieser Gott einst mit dir in's Gericht geht!-Darum entferne Verdruß aus deinem Herzen — mtt E i n e di^MmMchen^Schmerz^ kaufen; und halte das Böse von deinem Leibe ab — durch vergängliche Lust kannst du dir bleibende Leiden schaffen, denn Kindheit und Jugend sind eitel — aber schauervoll und von unvergänglicher Furchtbarkeit ist das Andenken einer schuldbefleckten Jugend! — Mögen dich einst süße Rückerinnerungen für die Dauer beglücken, welche entstammt sind dem Gedächtnisse unschuldiger Jugendfreuden. — II. Und weiter gelte unsere Erinnerung dem jugendlichen Wünschen. Ntt-DZI "pt? "^M „Und wandle in den Wegen deines Herzens und im Anschauen deiner Augen" — Und unser Herz und unsre Augen ergingen sich in der Jugendzeit in ungemessenen Wünschen. Da füllte die gegenwärtige Freude allein unsre Brust nicht aus; auf die Zukunft war unser Blick gerichtet, die wie ein Zaubergarten vor unseren Augen lag; dort war für uns das Paradies; dort, meinten wir, weile das Glück — das Glück! — dieser falsche Vogel aus dem morgenländischen Mährchen, der