Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1852)
- Date
- 1852-07-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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158 Predigt. Der fünfte Vers im ersten Theile schildert die Furcht der Schiffsmannschaft und erzählt, welche natürlichen Mittel sie zur Abwendung der Gefahr angewendet hatte — uud das, m. Fr., belehrte auch uns über die Mittel, die wir im Leben zur Abwendung des unheilbringenden Sturmes anzuwenden haben. Des fünften Verses zweiter Theil zeigt uns den flüchtigen Propheten im Inneren des Schiffes schlummernd, scheinbar unbekümmert um das drohende Unglück — und darin erkannten wir die Verstocktheit des Sünders, sein schlafendes Gewissen, das ihn taub macht gegen die donnernde Stimme des Schicksals und der Vergeltung. Im sechsten Verse wird der schlafende Jona vom Führer des Schiffes erweckt und aufgefordert, zu seinem Gotte zu beten. — Der Führer war uns der Versöhnungstag, der auch uns aus dem Schlafe rüttelt und zum Gebete auffordert. — In diesem Verse erkannten wir «un in einem Jahre — die rechte Art zu Gott zu beten, und in einem anderen Jahre — daß der Ausblick zu Gott auch bei dem größten Sturme unser Trost und unsere Hülfe sei. Der siebente Vers läßt die Mannschaft Loose werfen, um die Ursache und den Verursacher des drohenden Unheiles kennen zu lernen; und das war für uns eine Anleitung, auch die Ursachen unserer Sündhaftigkeit aufzusuchen und zu erkennen. Der achte Vers legt dem Propheten vier Fragen zur Beantwortung vor, in denen wir bei unsrer vorjährigen Betrachtung die vier Hauptsragen erkannten, die auch wir uns zu jeder Zeit, und namentlich an dem heutigen Tage, vorlegen sollen. Heute, m. And., stehen wir am neunten Verse, welcher die Antwort des Propheten auf diese Fragen enthält und also lautet: 81' 'N^?tt NM ON'htt NUN'N NM V'N NN NUP „Er sprach zu ihnen: ich bin ein