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Der israelitische Volkslehrer · 1852-06-01 · Heft 6 (Juni 1852) · page 11

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
2 (1852)
Issue
Heft 6 (Juni 1852)
Date
1852-06-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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IRI
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Confirmations - Handlung. 137 die heiligen Worte aus dem Munde Gottes, die in Israel nie vernommen werden, ohne die Herzen auf's Neue wie einst am Sinai zu erschüttern, und Gefühle, erhabene Gefühle in uns zu erwecken, bei deren Heilighaltung Familie, Gemeinde, Gott und Menschheit gleich innig betheiligt sind — diese großen Worte lauten: TM'NM ^'2d5'NY NZZ Ehre Deinen Bater und Deine Mutter! — Wen von uns rühren, ergreifen sie nicht diese Worte? — Gatte oder Gattin, Sohn oder Tochter, Bruder oder Schwester haben nicht alle; dem Einen fehlt dieses, dem anderen jenes Verhältnis; Vater und Mutter — die haben oder hatten wir alle; und wer seine Eltern noch besitzt, der Glückliche! und wer sie im Reiche des Ewigen sucht, der Verwaiste! alle fühlen wir uns ergriffen von dem Ausspruche: „Du sollst Vater und Mutter ehren;" und es wendet sich bei dessen Vernehmung andächtig unser Herz zu Gott, der das die Eltern betreffende Wort auf die erste, die Gottestafel gesetzt hat; QM 2tt 1122 MWN O1j?VN er hat die Verehrung von Vater und Mutter der Seinigen an die Seite gestellt (Tiääusekm 30, 2.) So soll uns denn an diesem großen Gottes- und Elternfeste zunächst einleitend die Verehrung GotteS beschäftigen, um unser Gemüth mit vorbereitender Weihe heilig zu erfüllen. —!. 7p?d5-ny -W Du sollst Deinen Bater ehren! — Doch unser Aller Vater ist Gott in den Höhen. — Und in der That, versammelte Väter und Mütter, hängt die Verehrung, die wir dem himmlischen Vater zollen, die er von uns in Anspruch nimmt, aufs innigste zusammen mit der Verehrung, welche unsere Kinder uns zollen, die wir von ihnen beanspruchen. Ein Sohn, der seinen Vater sieht, wie er das Knie

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